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SeppoEmm (Eigenes Werk) | [CC BY 3.0] |  via Wikimedia Commons

-von Hans-Joachim Reck-

-Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU)-

 

Ein Drittel aller kommunalen Unternehmen, die im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) organisiert sind, engagieren sich heute schon für eine elektromobile Zukunft. Zudem haben die 273 Unternehmen, die an einer Mitgliederumfrage des VKU zum Thema E-Mobilität teilgenommen haben, bereits 900 öffentlich zugängliche Ladepunkte errichtet.

Bis 2014 soll die Anzahl noch verdoppelt werden. Kommunale Unternehmen profitieren dabei von ihren Erfahrungen als Netzbetreiber und Energieversorger, ihrer Kundennähe, ihrem technischen Know-how und der engen Verbindung zu Kommunen und dem öffentlichen Nahverkehr. Das sind ideale Voraussetzungen, um gemeinsam mit anderen lokalen Partnern zum Motor für die Einführung von Elektromobilität zu werden. Denn Elektromobilität findet vor Ort statt, wird hier im wahrsten Wortsinne „erfahrbar“, und ist weit mehr als nur ein Auto, das mit einem Elektromotor ausgestattet ist.

Die Voraussetzungen für E-Mobilität sind so verschieden wie die Kommunen selbst: städtisch oder ländlich geprägt, in der Großstadt und ihren Speckgürteln oder auf dem Land. Stadtwerke kennen die Infrastrukturen vor Ort wie kein Zweiter. Sie verfügen über die Stromverteilnetze und verstehen die städtebaulichen, verkehrsplanerischen Strukturen und den lokalen Bedarf. Gleichzeitig helfen die E-Bikes, E-Roller und E-Autos der Stadtwerke den Kommunen dabei, ihre lokalen Klimaschutzziele zu erfüllen. Kommunen können nachhaltige Mobilität auch als Standortvorteil für das lokale Gewerbe entwickeln – gemeinsam mit den ortsansässigen Unternehmen. Damit ist auch der Bereich der Elektromobilität ein gutes Beispiel dafür, wie sich kommunale Unternehmen in den Regionen engagieren und damit die lokale Wirtschaft und Beschäftigung stützen.

Kommunen kommt Schlüsselrolle bei der E-Mobilität zu

 

In ihren Pilotprojekten testen Stadtwerke gemeinsam mit Kommunen die neuen Verkehrsmöglichkeiten und erproben gleichzeitig neue Geschäftsmodelle. Sie wollen durch E-Mobilität einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und zugleich die Lebensqualität vor Ort verbessern. Weniger Lärm, weniger (Fein-) Staub und andere lokale Schadstoffe und auch weniger klimaschädliche CO2-Emissionen sind das Ziel. Im Mittelpunkt der Pilotprojekte steht die Praxistauglichkeit. Es geht um die Integration der E-Mobilität in die lokale Stromversorgung, aber auch um die Kundenfreundlichkeit und -akzeptanz verschiedener Angebote. Stadtwerke prüfen vernetze Ansätze für neue Mobilitätskonzepte zwischen E-Fahrzeugen und dem öffentlichen Nahverkehr. Sie kooperieren beim Aufbau der Ladeinfrastruktur und von Lade-Angeboten über die Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg.

Städte und Gemeinden sowie die kommunalen Energieversorger und Verkehrsunternehmen sind der Schlüssel für die Entwicklung einer nachhaltigen und innovativen Mobilität. Stadtwerke kooperieren auch miteinander, um die Einführung und Weiterentwicklung von E-Mobilität zu fördern. Die Stadtwerkekooperation ladenetz.de hat sich zum Ziel gesetzt, ein flächendeckendes, kommunales Netz von Ladestationen und Dienstleistungen aufzubauen. Von den Modellregionen der Bundesregierung bis zu Einzelinitiativen, über Kooperationen bis hin zu touristischen Konzepten sind Stadtwerke daher schon heute aktiv, um Mobilität auf neue, nachhaltige, elektromobile Räder zu bringen. Mit diesem Engagement stehen kommunale Unternehmen bereit, ihren Beitrag zu leisten, um die E-Mobilität für die Bevölkerung erfahrbar zu machen.

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