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Die Preisverleihung am Abend
DRIVE-E 2016

Die Preisverleihung am Abend

Der zweite Tag der Akademie war ganz der „Nachhaltigen Mobilität“ gewidmet. Dabei erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben einem fachlich fundierten Programm aus Vorträgen und Führungen auch die Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise – eines der Highlights der Akademiewoche. Zu Beginn des Tages begrüßten die Teilnehmergruppe Dr. E.h. Udo-Willi Kögler, Vorstandssprecher des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF), und Prof. Dr. Regine Mallwitz vom Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen (IMAB) der TU Braunschweig am NFF, dem diesjährigen Veranstaltungsort.

Andreas Lange leitete mit einem Science Slam, der das Schwerpunktthema des Tages kurz und unterhaltsam aufgriff, zum Vortragsprogramm über. Es startete traditionell mit dem Übersichtsvortrag „Mobilität von morgen – Herausforderungen, Fakten, Perspektiven“ von Prof. Dr. Martin März vom Fraunhofer IISB, der u. a. ein ausgeklügeltes System für das kontaktlose Laden über das „Andocken“ am Nummernschild vorstellte. Einen Einblick, was möglich ist, wenn in einem interdisziplinären Verbundprojekt aus Forschung und Industrie alle Beteiligten ihr Know-how in die Waagschale werfen, präsentierte Dr. Stefan Riederer von BMW. Er stellte das Projekts Visio.M vor. Die Crashtest-Videos des dort entwickelten visionären Voll-Carbon-Elektro-Leichtfahrzeugs beeindruckten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sichtlich.

Bildquelle: DRIVE-E 2016

Diskussionsreicher Auftakt des Vortragprogramms am NFF mit DRIVE-E-Alumni und strahlenden Preisträgern im Altstadtrathaus


Und wie geht es nach der DRIVE-E-Akademie weiter? Mögliche Antworten auf diese Frage erhielten die Studierenden vor der Mittagspause von zwei ehemaligen Teilnehmern des DRIVE-E-Programms, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen in der Arbeitswelt berichteten: Markus Ott promoviert heute bei Daimler, wo er mittlerweile auch anderen Alumni der DRIVE-E-Akademie begegnet oder sogar mit ihnen zusammengearbeitet hat. Daniel Quinger, Studienpreisträger der ersten Stunde, wagte die Gründung eines eigenen Unternehmens, mit dem er heute im Bereich Batterie sehr erfolgreich ist. Allerdings, so Quinger, war der Weg dorthin steinig. Denn nur wenige glaubten anfangs an sein Geschäftsmodell. Er ermutigte die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DRIVE-E-Akademie, es trotzdem zu wagen, eigene Ideen zu verfolgen und durchzuhalten.

Nach dem Mittagessen gaben mit Prof. Dr. Markus Henke vom IMAB und Prof. Dr. Ferit Küçücay vom Institut für Fahrzeugtechnik (ifF) zwei Experten vom Hochschulpartner TU Braunschweig den Anwesenden ihr geballtes Fachwissen um das Thema elektrische Antriebe mit auf den Weg. Als Einstimmung auf die abendliche Festveranstaltung stellte anschließend Jan Nägelkrämer seine Forschungsarbeit vor, für die er am Abend einen der DRIVE-E-Studienpreise erhielt. In seiner Arbeit beschäftigte sich der Süddeutsche mit elektrischen Sportwagen und einer effizienten Betriebsstrategie für sie.

Forschung zum Anfassen gab es für die 54 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bei einer geführten Tour durch das NFF. Vertreterinnen und Vertreter von zwei Braunschweiger Lehrstühlen und dem Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik der Leibniz Universität Hannover zeigten dabei verschiedene Exponate, wie beispielsweise den hauseigenen Fahrsimulator – Testfahrten inklusive.

Nach einem kurzen Boxenstopp in der Jugendherberge, um sich umzuziehen, ging es zum Altstadtrathaus von Braunschweig, wo am Abend die feierliche Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise stattfand. In der gotischen „Dornse“ – der „Guten Stube“ von Braunschweig, wie Bürgermeisterin Ihbe als Hausherrin den Ort erklärte – empfing die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein altehrwürdiges Ambiente für die Verleihung der DRIVE-E-Studienpreisverleihung. Nach deren Begrüßung und den Grußworten der Vertreter von der TU Braunschweig und des NFF wurden diesmal sogar fünf Arbeiten prämiert.

Bildquelle: DRIVE-E 2016

In der Kategorie der Masterarbeiten gewann Daniel Szepanski von der RWTH Aachen den ersten Preis für seine Masterarbeit zusammen mit einem Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Angesichts der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten fiel es der Jury schwer, sich auf den Gewinner des zweiten Preises zu einigen, und vergab ihn deshalb doppelt: Tobias Englert von der Universität Ulm und Henning Schillingmann von der TU Braunschweig freuten sich über jeweils 2.500 Euro Preisgeld für ihre Arbeiten.

Bildquelle: DRIVE-E 2016

Tino Megner vom Karlsruher Institut für Technologie gewann mit seiner Bachelorarbeit den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis in der Kategorie der Studien-, Projekt-, Bachelorarbeiten. Der zweite Preis ging zusammen mit 3.000 Euro Preisgeld an Jan Nägelkrämer von der Universität Stuttgart. Nach der Preisverleihung zog Prof. Dr. Jürgen Leohold, Leiter der Konzernforschung bei der Volkswagen AG, die Studierenden mit seiner Rede zu den Zukunftsaussichten und Forschungsgebieten der Elektromobilität bei VW in seinen Bann. Die aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer nutzen die Gelegenheit, zahlreiche durchaus kritische Fragen zu stellen.

Bildquelle: DRIVE-E 2016

Professor Leohold nahm sich viel Zeit und erläuterte, wie sich ein Großkonzern wie Volkswagen den aktuellen Herausforderungen und einer sich rasant ändernden Welt stellt. Beide Seiten haben an diesem Abend voneinander gelernt. Weitere Infos zur Preisverleihung gibt es hier: www.drive-e.org/studienpreis

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