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Im Landkreis Calw gehört künftig ein Renault ZOE zum Schulalltag
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Im Landkreis Calw gehört künftig ein Renault ZOE zum Schulalltag

Dass die Elektromobilität kein urbanes "Nischenprodukt" werden darf, wenn sie erfolgreich etabliert werden soll, ist klar. Daher kommt auch den weniger beachteten eMobility-Projekten im ländlichen Raum eine große Bedeutung zu. Eine in diesem Zusammenhang vielversprechende Meldung kommt aus dem Nordschwarzwald: Wie der Schwarzwälder Bote berichtete, haben die Gemeinden Calw und Oberreichenbach zusammen mit dem Landkreis Calw gemeinsam einen elektrisch angetriebenen Renault ZOE angeschafft. Das Elektroauto soll u.a. in den Schulen und Berufsschulen dieser Gemeinden sowie des Landkreises eingesetzt werden.

Ziel ist es, junge Menschen schon frühzeitig mit der Elektromobilität als nachhaltige Mobilitätsalternative in Berührung zu bringen und dieses Thema im Schulalltag zu verankern. Dies soll auch in den Schulentwicklungsplan aufgenommen worden sein. Laut Zeitungsbericht gehören diese Schulen damit zu den ersten in Baden-Württemberg, die so ein Projekt umsetzen. Die Johann-Georg-Doertenbach-Schule Calw ist bei diesem Projekt die Kooperationsschule: In der Ausbildung der Fahrzeugmechatroniker werde das Thema Freischaltung von Elektroautos künftig praxisnah vermittelt. Dies ist wichtig, da Elektroautos erst spannungsfrei geschaltet werden werden müssen, bevor sie repariert oder gewartet werden können. Der Bereich Farbtechnik der Schule werde den ZOE zudem neu gestalten und bekleben.

 

Elektroauto soll auch in den Gemeinden eingesetzt werden

 

60 Prozent der Schulprojekt-Kosten werden vom Land übernommen. Neben dem Einsatz in den Schulen soll das Elektrofahrzeug auch in den Gemeinden zur medizinischen Versor­gung, der Alten- und Behindertenpflege und zu Gemeindezwecken sowie für den ländlichen Tourismus Verwendung finden. Zudem sei die Errichtung eines Solarcarports mit Energiespeicher im Interkommunalen Gewerbegebiet Würzbacher Kreuz sowie dreier Ladestationen in der Region geplant, um die Energieversorgung der Elektrofahrzeuge zu gewährleisten.

In der Gemeinde Oberreichenbach im Landkreis Calw ist schon seit letztem Jahr ein sogenanntes Bürgerelektroauto im Einsatz, worauf das Düsseldorfer Abendblatt 02elf in seiner gestrigen Onlineausgabe aufmerksam machte. Dabei handelt es sich um einen ehrenamtlich getragenen Fahrdienst, der auf Bestellung für wenig Geld die verteilten Gemeindeteile ansteuert. Dadurch soll die Elektromobilität ganz bewußt auch im ländlichen Raum für die Bürger erfahrbar werden.

 

Quelle: schwarzwaelder-bote.de; 02elf.net

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