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CalCharge soll Unternehmen einfacheren Zugang zu nationalen Forschungseinrichtungen wie hier dem Battery Testing Lab am Lawrence Berkeley National Laboratory ermöglichen
Berkeley Lab - Roy Kaltschmidt

CalCharge soll Unternehmen einfacheren Zugang zu nationalen Forschungseinrichtungen wie hier dem Battery Testing Lab am Lawrence Berkeley National Laboratory ermöglichen

Die San Francisco Bay Area im nördlichen Kalifornien ist einer der weltweit wichtigsten Standorte, wenn es um die Entwicklung neuer Technologien geht. Mit führenden Forschungseinrichtungen wie der University of California (UC) oder der Stanford University und dem Silicon Valley, Hauptsitz mehrerer bekannter Großunternehmen, ist die Metrolpolregion verantwortlich für eine Vielzahl  innovativer Akteure und Lösungen. So entwickelt und baut unter anderem Tesla Motors bereits sein erfolgreiches Elektroauto, das Model S, in der Bay Area.

Um in der Batterietechnologie nicht den Anschluss zu verlieren, nahm nun ein neues Entwicklungskonsortium in San Francisco seine Arbeit auf. Unter dem Namen „CalCharge“ vereint es so namenhafte Akteure wie Duracell, Volkswagen, LG oder Hitachi und soll seine Mitglieder dabei unterstützen sich zu vernetzen, gemeinsam technische Lösungen zu entwickeln und diese zur Marktreife zu bringen. Alle Mitglieder erhalten die Möglichkeit nationale Laboreinrichtungen wie z.B. das Lawrence Berkeley National Lab zu benutzen, welches mit modernster Technik ausgerüstet zur Weltspitze gehört.

 

Besonders Startups sollen profitieren

 

„In Kalifornien ist eines der weltweit größten Cluster von Energiespeicherunternehmen zu Hause. In der Bay Area alleine finden sich über 80 solcher Firmen mit steigender Anzahl. CalCharge wird kalifornische Unternehmer, multi-nationale Unternehmen und Spitzenforscher miteinander verbinden und ihnen leichteren Zugang zu den Ressourcen und der Expertise bieten, die sie benötigen“ konstatiert Nancy Pelosi, Abgeordnete des Repräsentantenhauses, anlässlich der Eröffnungsveranstaltung in San Francisco. Auch mehrere Startups wie z.B. Enovix, einem Entwickler neuer Speicherlösungen für Smartphones,  sind Teil der Initiative und erhoffen sich durch das Kompetenzzentrum ihre Entwicklungskosten deutlich senken zu können und so früher zur Marktreife zu gelangen. Finanziert wird CalCharge hauptsächlich durch Beiträge und Spenden seiner Mitglieder.

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