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Funky5000 | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Die aktuelle ECAR2-Studie der Hochschule Ludwigshafen am Rhein zur Akzeptanz der Elektromobilität - laut Eigenaussage die größte unabhängige empirische Studie zum Thema - macht die Crux an der Sache deutlich: Das Interesse an Elektromobilität ist groß, die Hürden ebenso, wie bspw. die hohen Ansprüche an die Reichweite von Elektroautos und die aktuelle Benzinpreisentwicklung.

Aufhänger der aktuellen, von Prof. Dr. Stefan Bongard geleiteten, ECAR2-Studie ist der erwartete Markthochlauf der Elektromobilität. Von Juli bis November 2014 wurden 1.771 Teilnehmer zu relevanten Fragestellungen der Elektromobilität befragt, wie z.B. zur Fairness von Fördermaßnahmen, zur Einschätzung der künftigen Marktstellung und Kompetenz von Autoherstellern, zur Ladedauer auf langen Fahrten, zur Einkaufsstättenwahl bei einem Angebot von Ladedienstleistungen, zu Anschaffungsoptionen, zu Wiederverkaufschancen und zum Einfluss des Benzinpreises auf die Bereitschaft, sich mit dem Thema Elektromobilität auseinanderzusetzen.

 

Einkaufsstätten mit Ladedienstleistungen wirken attraktiv

 

In puncto Benzinpreis scheint bei vielen Menschen die Schmerzgrenze noch lange nicht erreicht – von der aktuellen preisentwicklung einmal abgesehen: So sollen neun Prozent der Befragten mit einer geringen Kaufbereitschaft angegeben haben, erst bei einer Benzinpreissteigerung auf 2 Euro pro Liter Super bzw. 1,80 Euro pro Liter Diesel über Elektromobilität nachzudenken. Für 22 Prozent der Befragten liegt diese Grenze bei 2,50 Euro/Liter Super bzw. 2,30 Euro/Liter Diesel, für 24 Prozent der Befragten bei 3 Euro/Liter Super bzw. 2,80 Euro/Liter Diesel und bei 13 Prozent der Befragten sogar erst bei 3,50 Euro/Liter Super bzw. 3,20 Euro/Liter Diesel. Für weitere 33 Prozent spielen Benzinpreise oder Elektromobilität keine Rolle.

Dagegen zeigten die Antworten auf die Frage, wie hoch die Bereitschaft sei, Einkaufsgewohnheiten davon abhängig zu machen, ob man an diesen Orten kostenlos Strom für ein Elektrofahrzeug laden kann, eine große Offenheit bei den Befragten: Ganze 58 Prozent äußerten eine sehr hohe oder hohe Bereitschaft, die Präferenz für Einkäufe und Besorgungen danach auszurichten, ob dort kostenlos Strom getankt kann. Somit könnten Ladeservices künftig Kundenströme beeinflussen, wodurch ihnen ein großes Wettbewerbspotenzial zukommt.

Die detaillierten Einzelergebnisse der ECAR2-Studie sollen in Kürze auf der Website www.elecarda.com veröffentlicht werden. Zudem werden die kompletten Ergebnisse der ECAR2-Studie mit zahlreichen Auswertungen als ECAR2-Ergebnisband erhältlich sein. Anfragen zum Bezug des ECAR2-Ergebnisbandes können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden.

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