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Der Fahrsimulator, der als Teil der Ausstellung „Zukunft Stadt“ auf der MS Wissenschaft zu sehen sein wird.
Jan-Peter Kasper/FSU

Der Fahrsimulator, der als Teil der Ausstellung „Zukunft Stadt“ auf der MS Wissenschaft zu sehen sein wird.

Forscher der Universität Jena haben Elektromobilitäts-Fahrsimulatoren entwickelt und gehen damit auf Städtetour: Ab dem 15. April gehen die Fahrkabinen mit dem Schiff MS Wissenschaft unter dem Motto "Zukunft Stadt" auf große Fahrt.

Der Fahrsimulator wurde im Rahmen des Projektes „SMART CITY LOGISTIK Erfurt“ entwickelt, um Interessierten die Besonderheiten von Elektrofahrzeugen anhand logistischer Szenarien auf spielerische Weise nahezubringen.  Die umgebauten und mit moderner Simulationstechnik ausgerüsteten Multicar-Fahrerkabinen sollen einen realistischen Schauplatz in der virtuellen Realität bieten.

Das Ganze firmiert unter dem Titel "Elektromobilität trifft Logistik" und ist eingebettet in ein Spiel: "Die Aufgabe lautet, eine Eistorte von einem Café am Stadtrand ins Zentrum von Erfurt zu befördern“, erklärt Projektkoordinator Daniel Stegmann. Dafür haben die Spieler genau vier Minuten Zeit, in der neben dem Verkehrsfluss auch auf Geschwindigkeit und Fahrweise sowie einen nörgelden Beifahrer geachtet werden muss, der mit der Einstellung von Heizung und Klimaanlage unzufriedenen ist, was sich freilich auf den Energieverbrauch des virtuellen Elektrofahrzeugs auswirkt. Wie in vielen anderen Computerspielen auch, kann am Ende der eigene Spielstand eingesehen und mit den Werten der anderen Spieler verglichen werden.

Das Binnenschiff MS Wissenschaft Binnenschiff wird im Auftrag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) auf seiner fünfmonatigen Tour durch Deutschland und Österreich in 40 Städten anlegen, los geht's in Dresden. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

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