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RudolfSimon | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Eine neue, gestern publik gemachte Studie der Unternehmungsberatung Horváth & Partners kommt entgegen der aktuellen Stimmungslage zu dem Schluss, dass das Millionenziel doch noch erreicht werden könnte – 2021. Grundlage sei die Beibehaltung der Wachstumsgeschwindigkeit der letzten drei Jahre, so die Analysten.

Demnach sollen Ende 2015 46.000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen in Deutschland unterwegs sein, 2020 820.000 und ein Jahr später könnte dann die symbolträchtige Millionenmarke geknackt werden. Unter Elektroautos versteht die Studie rein batteriebetriebene Fahrzeuge, Plug-in-Hybride, Elektrofahrzeuge mit Range Extender und Fahrzeuge mit Brennstoffzellen.

Heute legte Horváth & Partners nach und präsentierte eine aktuelle Kostenanalyse von Elektroautos: Für die Studie haben die Managementberater den aktuell verfügbaren Elektromodellen entsprechende Referenzfahrzeuge zugeordnet, die vergleichbar hinsichtlich Kriterien wie Motorisierung, Größe und Markenstärke seien - und die Preislisten verglichen.

Das Ergebnis lässt hoffen: Demnach waren Elektroautos im Jahr 2010 noch doppelt so teuer wie vergleichbare, konventionell angetriebene Fahrzeuge – 2014 habe der Preisaufschlag dagegen nur noch 45 Prozent betragen, im Jahr 2013 waren es noch 60 Prozent. Einige neue E-Modelle seien aktuell sogar "nur" 30 Prozent teurer.

Sollte sich der Trend fortsetzen, rechnet die Unternehmensberatung damit, dass der Preisaufschlag für Elektroautos 2020 deutlich unter 10 Prozent liege. Preissenkend wirken sich v.a. fallende Batteriepreise aus sowie die Bereitschaft der Hersteller, auf höhere Marge zu verzichten, um den Markt zu besetzen.

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