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Forschungsgebiete des Projektes HV-ModAL
Infineon Technologies AG

Forschungsgebiete des Projektes HV-ModAL

"HV-ModAL“ ("Modulare Antriebsstrang-Topologien für hohe Fahrzeugleistungen“)- so heißt das neue Forschungsprojekt, in dem Unternehmen aus der Automobilindustrie und Forschungseinrichtungen gemeinsam neue Antriebslösungen für Elektroautos und andere Elektrofahrzeuge entwickeln wollen.

Ziel: In den kommenden drei Jahren soll ein Baukastensystem geschaffen werden, welches sich für eine breite Palette von Antrieben verschiedener Hersteller eignet – und die Weltmarktstellung der deutschen Automobilindustrie bei Elektrofahrzeugen – sowohl voll elektrische als auch hybride – weiter stärkt.

Insgesamt sind 10 Partner an "HV-ModAL“ beteiligt: die Autobauer BMW AG und Daimler AG, der Automobilsystemlieferant Robert Bosch GmbH, der Antriebssystementwickler AVL, das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) in Erlangen, die Leibnitz Universität aus Hannover, die Universität der Bundeswehr München und die RWTH Aachen University sowie der Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG, dem die Projektleitung obliegt.

Erster Schritt: Konzept- und Komponentenforschung

 

Der erste Projektabschnitt soll der Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für Elektroantriebs-Plattformen gewidmet werden, unter Berücksichtigung der gesamten automobilen Wertschöpfungskette. Die Erforschung von Komponenten und Systemkonzepten soll ergeben, welches die am besten aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten solcher Plattformen sind.

So sollen bspw. IGBT-Leistungsmodule für hohe Antriebsleistungen von bis zu 250 kW und hohe Spannungen von bis zu 900 V, modulare Multi-Level-DC/DC-Wandler, Batterien mit integriertem DC/DC-Wandler und Systemkomponenten für Batterien mit mehr als 600 V erforscht werden. Zur Beschreibung, Definition und Abstimmung dieser Komponenten soll dann partnerübergreifend für verschiedene Fahrzeugplattformen ein flexibles Systemsimulationsmodell aufgebaut werden.

In einem nächsten Schritt sollen dann die theoretischen Ergebnisse exemplarisch mittels optimierten Komponenten und Architekturen als Demonstratoren überprüft werden. Diese Ergebnisse werden dann die Grundlage für die HV-ModAL-Systemkonzepte und damit letztlich den Systembaukasten für eine möglichst breite Palette von Elektroantrieben bilden.

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