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Zum Start des Testfeld Niedersachsen waren unter anderem Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Prof. Dr. Karsten Lemmer, zugegen.
DLR.

Zum Start des Testfeld Niedersachsen waren unter anderem Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Prof. Dr. Karsten Lemmer, zugegen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) startete kürzlich den Aufbau des Testfeldes Niedersachsen für automatisiertes und vernetztes Fahren. Zu diesem Zweck erfolgten in der vergangenen Woche Testreihen mit drei mobilen Masten zur Erfassung des Verkehrs, die an der A39 zwischen der Ausfahrt Cremlingen und dem Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter an wechselnden Orten zu sehen waren. Beim Startschuss zur Erhebung waren auch Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Prof. Dr. Karsten Lemmer, vor Ort.

In den sechs Meter hohen Masten ist eine spezielle Sensorik verbaut, welche den Verkehr auf anonymisierter Basis erfasst. Auf diesem Wege wollen die Forscher des DLR Erkenntnisse gewinnen, wie sich vernetzte und automatisierte Fahrzeuge auf den Verkehr auswirken. Mit den Pilotversuchen möchten die Forscher unter anderem herausfinden, an welchen Stellen und in welcher Stückzahl die Masten im kommenden Jahr an der Strecke fest installiert werden sollen. Insgesamt 2,5 Millionen Euro aus der BMWi-Grundfinanzierung fließen in den Aufbau des Testfeldes Niedersachsen. Zudem erhält das DLR eine Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro vom Land Niedersachsen aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Das Testfeld Niedersachsen erstreckt sich nach seiner finalen Umsetzungsstufe über 280 Kilometer auf den Autobahnen A2, A39, A391 sowie mehreren Bundes- und Landesstraßen. Zusätzlich zur Installation der Erfassungstechnik wird ab 2018 die gesamte Strecke kartographiert und für Simulationen aufbereitet. Entlang der A39 wird auch eine Kommunikationstechnik errichtet, welche die Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Technologie (Car2X) erforschen soll. Der Aufbau des Testfeld Niedersachsen soll Ende 2018 abgeschlossen sein, danach startet die eigentliche Nutzungsphase, bei der Testfeld als offene Plattform Industrie und Forschung für ihre speziellen Fragestellungen offen steht. 

Neben dem DLR Institut für Verkehrssystemtechnik, dem Land Niedersachsen und dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt beteiligen sich am Testfeld Niedersachsen auch die Partner Continental, IAV GmbH, NordSys GmbH, Oecon Products & Services GmbH, Siemens, Volkswagen und die Wolfsburg AG.

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