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Die Potentiale von Bus2Grid-Konzepten werden aktuell in einem Forschungsprojekt in UK untersucht.
Fernando Garcia 49 | [CC BY 2.0] |  via Wikimedia Commons.

Die Potentiale von Bus2Grid-Konzepten werden aktuell in einem Forschungsprojekt in UK untersucht.

Vehicle2Grid-Ansätze könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um einen Netzausbau bei weiterer Verbreitung der Elektromobilität zu vermeiden. So könnten in Spitzennachfragezeiten Fahrzeuge, die augenblicklich keinen Strom benötigen, überschüssige Energie an das Stromnetz abgeben. Welche Rolle dabei Busse des öffentlichen Nahverkehrs einnehmen können, untersucht aktuell ein Projektkonsortium im Vereinigten Königreich.

Bei dem Bus2Grid-Projekt werden 30 Elektrobusse mit einer Technologie ausgerüstet, welche den Batterien die Interaktion mit dem Stromnetz ermöglicht. Neben der University of Leeds, UK Power Networks, SSE Enterprise beteiligt sich auch E-Bus-Weltmarktführer BYD an dem Vorhaben, welches Teil eines Vehicle2Grid-Wettbewerbs der britischen Regierung ist. Dieser wird gefördert durch das Büro für Fahrzeuge mit geringen Emissionen (Office for Low Emission Vehicles OLEV) und die Abteilung für Geschäftsenergie und Industriestrategie (Department for Business Energy and Industrial Strategy BEIS) in Kooperation mit Innovate UK. Die ausgewählten Projekte zielen ab auf die Senkung von Emissionen im Verkehr und ein intelligentes Stromnetz. 

Bus2Grid soll Netzstabilität verbessern

Die Nutzbarkeit der E-Busbatterien in Standzeiten wird einen wichtigen Beitrag leisten, um die Netzstabilität zu verbessern und mehr erneuerbare Energien in den Stromkreislauf zu integrieren. Gleichzeitig können die Kosten für die Fahrzeugbesitzer gesenkt werden. Dies beweist unter anderem Nissan mit einem aktuellen Praxisbeispiel: Der japanische Automobilhersteller bietet seit 2018 seinen Kunden in Großbritannien die Möglichkeit, überschüssigen Strom ihrer E-Autobatterien gegen Bezahlung an das Stromnetz zurückzugeben.

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