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Die Reduzierung des CO2-Ausstoß ist für die meisten Deutschen entscheidend für den Kauf eines E-Autos. Nötig ist Aufklärung über die bereits vorhandenen Möglichkeiten mit der Stromtechnologie.
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Die Reduzierung des CO2-Ausstoß ist für die meisten Deutschen entscheidend für den Kauf eines E-Autos. Nötig ist Aufklärung über die bereits vorhandenen Möglichkeiten mit der Stromtechnologie.

Eine Untersuchung des Energieversorgers E.ON ergibt, dass die Elektromobilität die Ansprüche und Bedürfnisse vieler deutscher Autofahrer schon heute erfüllt – sie wissen es nur nicht. Aufklärungsarbeit ist also ein wichtiges Moment, um den Umstieg auf strombetriebene Fahrzeuge im Privatbereich voranzutreiben.

Generell hat die im Juni durchgeführte E.ON-Umfrage unter 2.004 Führerscheinbesitzern zwischen 18 und 69 Jahren, die repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region ausgewählt wurden, ergeben, dass 62 Prozent der deutschen Führerscheinbesitzer ein E-Auto kaufen würden. 90 Prozent der Befragten fahren täglich weniger als 100 Kilometer; trotzdem verlangen 41 Prozent elektrische Reichweiten von mehr als 450 Kilometern. Zudem werden die Ladezeiten der Stromer drastisch überschätzt, die Dichte der vorhandenen Ladestationen dagegen wird stark unterschätzt.

Zwei Drittel würden ein E-Auto kaufen

Drei wichtige Kriterien, die bei der Kaufentscheidung abgewogen werden, sind die Reichweiten von E-Autos pro Ladevorgang, die Dichte des Netzes von Ladestationen und die Dauer des Ladevorgangs. In Abwägung dieser Punkte können sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt 62 Prozent der Befragten vorstellen, sich ein Elektroauto zuzulegen. Dabei gilt: Je jünger die Befragten, desto eher können sie sich mit der Technologie anfreunden. Bei den 55- bis 69-jährigen würde sich nur jeder Zweite ein E-Auto in die Garage stellen, bei den 18- bis 24-jährigen sind es dagegen 79 Prozent. Hauptgrund für den potenziellen Kauf ist bei drei Vierteln der Befürworter ihr Umweltbewusstsein.

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