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Dieser Bus war im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Testfelds Autonomes Fahren unterwegs. Nun werden die Auswirkungen der smarten E-Mobilität untersucht.
Alexander Scheuer / KVV

Dieser Bus war im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Testfelds Autonomes Fahren unterwegs. Nun werden die Auswirkungen der smarten E-Mobilität untersucht.

Eine gemeinsame Forschungsgruppe aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand nutzt das im letzten Mai in Betrieb genommene Testfeld Autonomes Fahren in Baden-Württemberg, um im Rahmen des Projekts bwirkt die Folgen automatisierten und smarten Fahrens auf Verkehr, Technologie und Gesellschaft zu analysieren.

Die Koordination des Projekts, das eine Laufzeit von 36 Monaten hat und Ende des Jahres 2021 ausläuft, liegt beim Karlsruher Forschungszentrum Informatik (FZI), außerdem wirken das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Landesagentur für Neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg e-mobil BW an ihm mit.

Unter anderem wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausfinden, ob sich das automatisierte Fahren auf die Zahl der Fahrten und Fahrtweiten auswirkt und ob diese elektromobile Art der Fortbewegung Einfluss auf Fahrtziele oder die Wahl der Verkehrsmittel hat. 

Smarte Mobilität der Zukunft: Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

„Wenn in Zukunft mehr und mehr autonome Fahrzeuge unterwegs sind, wirkt sich das voraussichtlich auf das Verkehrsverhalten der Menschen und auf den Straßenverkehr selbst aus. Diese Entwicklung müssen wir abschätzen und darauf reagieren können“, sagt Dr. Martin Kagerbauer vom KIT. „Deshalb untersuchen wir anhand der laufenden Projekte auf dem Testfeld die Folgen des automatisierten und vernetzten Fahrens für die Verkehrsnachfrage und den Verkehrsfluss.“ 

Aus den Erkenntnissen sollen Handlungsempfehlungen für Wissenschaft, Industrie und Politik gewonnen werden. Das baden-württembergische Verkehrsministerium fördert das Projekt bwirkt mit insgesamt 300.000 Euro.

 

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