Bewertung: 5 / 5

(3)
 
Die letzte Meile im ÖPNV elektrisch und autonom erschließen: Daran arbeitet eine Projekt des Forschungszentrums Informatik FZI.
Easymile

Die letzte Meile im ÖPNV elektrisch und autonom erschließen: Daran arbeitet eine Projekt des Forschungszentrums Informatik FZI.

Das Forschungszentrum Informatik (FZI) wird im Rahmen des Projekts Eva-Shuttle – kurz für: Elektrische, vernetzte und autonom fahrende Elektro-Mini-Busse im ÖPNV – drei elektrisch betriebene Minibusse in den Karlsruher Straßenverkehr schicken. Den Zuschlag für die Lieferung hat nun der Hersteller Easymile erhalten.

„Wir freuen uns, im Projekt Eva-Shuttle einen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Die Ausschreibung für die Beschaffung von Basisfahrzeugen ist abgeschlossen. Die Fahrzeuge werden bereits in den nächsten Monaten erworben“, so der Projektleiter vom FZI Marius Zöllner.

Auf die EU-weite Ausschreibung hatten sich mehrere Hersteller aus Deutschland und dem europäischen Ausland beworben.

Für das Projekt werden drei Fahrzeuge des Typs Easymile EZ10 Gen2 angeschafft. Zwei Busse werden aus Projektmitteln finanziert, einen erwirbt die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. Die Lieferung des ersten Shuttles wird für Juli erwartet.

E-Mobilitätslösung für die letzte Meile im ÖPNV

Die elektrisch betriebenen Minibusse werden nun vom Hersteller mit zusätzlichen Schnittstellen ausgerüstet und so für die Arbeit im Projekt vorbereitet:

„Um im Mischverkehr bestehen zu können, benötigen die Fahrzeuge zusätzliche Sensoren und automatisierte Fahrfunktionen, die ein umfassendes Verständnis der Fahrzeugumgebung und ein angepasstes Verhalten ermöglichen“, erläutert Zöllner.

Ziel des Projekts Eva-Shuttle ist die Entwicklung einer Mobilitätslösung für die erste und die letzte Meile im ÖPNV – von der Haltestelle bis zur Haustür und umgekehrt.

Neben dem FZI arbeiten Bosch, die Verkehrsbetriebe Karlsruhe, der Tüv Süd und die Deutsche-Bahn-Tochter Ioki an der Entwicklung des Verkehrskonzeptes. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesverkehrsministerium – mit rund zwei Millionen Euro über eine Laufzeit von 27 Monaten.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Autonome Elektrobusse fahren ab 2018 in Nordfriesland
06.08.2017 - 20:45

Autonomes Fahren wird in urbanen Zentren bereits vielerorts getestet. Als Modellstandort im ländlichen Raum möchte sich bald auch Nordfriesland einbringen. Bereits ab 2018 sollen Busse ohne Fahrer abseits der Stadt zum Einsatz kommen.

Karlsruhe: Aufbau des Testfeldes Autonomes Fahren gestartet
02.11.2016 - 09:30

Am Montag wurde der Startschuss für das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) gegeben. Bei der Auftaktveranstaltung in Karlsruhe überreichte Landesverkehrsminister Winfried Hermann den Förderbescheid über 2,5 Millionen Euro stellvertretend für das Konsortium an Prof. J. Marius Zöllner vom FZI am KIT.

Hamburg testet Integration autonomer E-Busse in den Stadtverkehr
04.06.2018 - 08:51

Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes Heat (Hamburg Electric Autonomous Transportation) wird die Integration autonom fahrender Kleinbusse in den realen Stadtverkehr untersucht, entwickelt, getestet und umgesetzt. Die Fahrzeuge sollen mit bis zu 50 Stundenkilometern unterwegs sein.

Relevante Anbieter

Premiumanbieter der Woche

2019 04 16 wirelane Logo

Ladestation gesucht?

Sie sind als Unternehmen oder Kommune auf der Suche nach Angeboten für Ladeinfrastruktur? Jetzt hier schnell und einfach Anfrage stellen:

Angebot anfordern!

Jetzt auf Cargo-Bikes umsteigen!

Kostenfreie Telefonberatung für Ihre individuelle Lastenrad-Lösung.

Termin vereinbaren!

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!

Datenschutz