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Wird aus der Ferne von einer Leitzentrale überwacht: Der autonome Kleinbus Heat in Hamburg.
Hochbahn

Wird aus der Ferne von einer Leitzentrale überwacht: Der autonome Kleinbus Heat in Hamburg.

Das im Juni 2018 vorgestellte Forschungsprojekt Heat (Hamburg Electric Autonomous Transportation) wird konkret: Ab diesem Monat startet der fünf Meter lange und für 10 Fahrgäste ausgelegte autonome Elektroshuttlebus in der Hamburger Hafencity in den Probebetrieb.

Das Vorhaben sei einzigartig, sagte Hamburgs Wirtschafts- und Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos). Der Grund: Der autonome E-Bus ist im Stadtverkehr unterwegs, wird in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden, von einer Leitstelle überwacht und soll in der finalen Projektphase mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h unterwegs sein. Bisherige Roboshuttle wie in Mainz, Berlin oder Bad Birnbach sind noch auf Tempo 15 gedrosselt.

Anfangs ohne Fahrgäste

Auch der Heat in Hamburg wird zunächst mit dieser Geschwindigkeit den Probebetrieb aufnehmen. In dieser ersten Phase ist das Gefährt ohne Passagiere und mit einem Fahrzeugbegleiter unterwegs, der im Notfall eingreifen kann. Dabei sollen sowohl die mobile als auch die festverbaute Sensorik sowie die Kommunikation mit der Leitstelle getestet werden. Ab Mitte 2020 können die ersten registrierten Fahrgäste in den Bus klettern, der dann mit 25 km/h unterwegs sein soll. Bis dahin wird die Strecke auf die geplante Gesamtlänge von 1,84 Kilometer bis zur Elbphilharmonie erweitert.

Der Fahrzeugbegleiter geht dann in der finalen Phase im Oktober 2021 von Bord. Ab dieser Phase fährt der Heat im Fahrplantakt der Hochbahn und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h. Mit dem Projekt soll ermittelt werden, ob fahrerlose Kleinbusse sicher im städtischen Straßenverkehr eingesetzt werden können. Fällt die Bilanz positiv aus, könnten solche fahrerlosen Busse den Nahverkehr auf Strecken stärken, auf denen der Einsatz eines großen Stadtbusses unwirtschaftlich ist.

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