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Sonne, Wind und Wasser versorgen die Energy Observer mit Strom, der dann in Batterien oder Wasserstoff zwischengespeichert wird.
Energy Observer Productions - Antoine Drancey

Sonne, Wind und Wasser versorgen die Energy Observer mit Strom, der dann in Batterien oder Wasserstoff zwischengespeichert wird.

Das Wasserstoffschiff Energy Observer startet Mitte Februar auf die nächste Etappe. Mit Strom versorgt wird der elektrische Katamaran über den Brennstoffzellenantrieb des Toyota Mirai, den die Japaner angepasst und weiterentwickelt haben. Nach einer ersten Erprobung in der Werft Ende 2019 stehen nun finale Tests an, ehe es auf die Weltmeere geht.

Seit 2017 unterstützt Toyota das erste energieautarke Schiff bei seinem auf sechs Jahre angelegten Weltreiseprojekt. Die Energy Observer arbeitet mit einem Mix aus erneuerbaren Energien und einem System, das kohlenstofffreien Wasserstoff aus Meerwasser erzeugt.

Weiterentwicklung der Mirai-Brennstoffzelle

Für die nächste Etappe der Reise haben Energy Observer und Toyota eng zusammengearbeitet. Das Toyota Technical Center Europe hat das Brennstoffzellensystem mit den vom Mirai bekannten Komponenten weiterentwickelt und in ein kompaktes, für den maritimen Einsatz geeignetes Modul eingebaut. Es biete Toyota zufolge nun mehr Leistung und Effizienz, aber auch eine hohe Zuverlässigkeit – die Grundvoraussetzung für eine sichere Überquerung von Atlantik und Pazifik.

„Nach drei Jahren und fast 20.000 Seemeilen Entwicklungszeit ist das Energieversorgungs- und Speichersystem der Energy Observer nun äußerst zuverlässig“, sagt Victorien Erussard, Gründer und Kapitän der Energy Observer.

Die Entwicklung, Produktion und Integration der Komponenten in den Katamaran habe gerade einmal sieben Monate benötigt, so Toyota. Das beweise die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der eigenen Brennstoffzellentechnologie für unterschiedliche Einsatzzwecke.

Toyota hält bekanntermaßen große Stücke auf den Wasserstoff und setzt seine Brennstoffzellen neben dem Mirai auch in Bussen, Lkw und Gabelstaplern ein. Die Nutzung im Seeverkehr sei der nächste Schritt auf dem Weg zu einer Wasserstoffgesellschaft und zu einer weiteren Senkung der CO2-Emissionen.

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