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Mithilfe Künstlicher Intelligenz sollen Ladevorgänge geplant, gesteuert und optimiert werden (Beispielfoto: BMW X2 xDrive25e).
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Mithilfe Künstlicher Intelligenz sollen Ladevorgänge geplant, gesteuert und optimiert werden (Beispielfoto: BMW X2 xDrive25e).

Eine Gruppe von Projektpartnern unter Führung des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart untersucht derzeit, wie sich mehrere Elektroautos gleichzeitig ideal laden lassen. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines intelligenten Lademanagementsystems auf Basis Künstlicher Intelligenz. Auch der nachhaltige Betrieb von Ladeparks mit vielen Ladepunkten soll dabei erforscht werden.

Das Projekt KI-LAN, kurz für „Künstliche Intelligenz-basiertes netzdienliches Lademanagement beim Parken unter verschiedenen Nutzungsszenarien“, will wissen, wie es gelingen kann, den Ladebedarf einer zunehmenden Anzahl Elektrofahrzeugen ohne Netzüberlastungen zu steuern. Um das optimale Lade- und Lastmanagementsystem zu erarbeiten, werden für das Projekt Szenarien im ländlichen Raum sowie in der Stadt untersucht. Bei beiden Gebieten geht es um das Laden während der Arbeitszeit, im urbanen Raum auch bei Veranstaltungen.

Ladeinfrastruktur gezielter ausbauen

Die Projektpartner wollen ein prognosebasiertes Lademanagementsystem und Algorithmen entwickeln, die Ladevorgänge intelligent steuern. Mithilfe Künstlicher Intelligenz wird ermittelt, welche Leistung am Standort zum Laden der Fahrzeuge zur Verfügung steht. Dies soll die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur verringern.

„Indem wir eine Intelligenz im Ladevorgang hinterlegen, schaffen wir es, Ladeinfrastruktur auszubauen ohne das Stromnetz auszubauen. Je mehr Infrastruktur vorhanden ist, desto mehr Elektroautos werden sich bald auf den Straßen befinden. Dies befördert natürlich auch die Akzeptanz der Elektromobilität in der Gesellschaft und kann die Elektromobilität auch als massentaugliches Nachhaltigkeitskonzept etablieren“, erklärt Marc Schmidt, Projektleiter und Wissenschaftler des IAT der Universität Stuttgart.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert das Projekt bis zum Frühjahr 2021 mit insgesamt rund 500.000 Euro. Im umfangreichen Projektkonsortium sind unter anderem das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, die Hochschule Furtwangen, Netze BW GmbH und die Stadt Stuttgart.

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