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Die 19 geförderten Fraunhofer-Institute sollen die Voraussetzungen für eine effiziente Großserienfertigung von Brennstoffzellen schaffen (Symbolbild: Mercedes-Benz GenH2 Truck Prototyp).
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Die 19 geförderten Fraunhofer-Institute sollen die Voraussetzungen für eine effiziente Großserienfertigung von Brennstoffzellen schaffen (Symbolbild: Mercedes-Benz GenH2 Truck Prototyp).

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) will den Hochlauf der Brennstoffzellenproduktion fördern. Hierfür hat Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing gestern in Berlin einem Zusammenschluss aus 19 Fraunhofer-Instituten einen Fördermittelbescheid über rund 80 Millionen Euro übergeben.

Im Rahmen des „H2GO – Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion“ soll der vom Fraunhofer IWU koordinierte Forschungsverbund insbesondere die Entwicklung und den Rollout von industriellen Technologien zur wirtschaftlichen Produktion von Brennstoffzellen in Deutschland vorantreiben, vorrangig für den straßengebundenen Schwerlastverkehr.

Ziel: Technologien für die Großserienfertigung von Brennstoffzellen

Auftrag des Aktionsplans H2GO ist es, technologische Lösungen für einen zügigen Hochlauf der Brennstoffzellen-Produktion zu entwickeln. Die 19 geförderten Fraunhofer-Institute sollen die Voraussetzungen für eine effiziente Großserienfertigung von Brennstoffzellen schaffen.

„Die Allianz mit der Fraunhofer-Gesellschaft hebt die Entwicklung der Brennstoffzellen-Produktion auf ein neues Level. Mit unserer Förderung wollen wir dabei helfen, aus der erfolgreichen Forschung und Entwicklung marktfähige Produkte im Bereich der Brennstoffzellen-Technologie zu generieren – und das möglichst im industriellen Maßstab“, erklärt Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr.

Das Fundament von H2GO bilden 19 Fraunhofer-Institute in 9 Bundesländern, die in vier Technologie-Teilverbünde geclustert sind. Ein weiterer, übergeordneter Teilverbund namens „Virtuelle Referenzfabrik“ stellt allen beteiligten Partnern digitale Abbilder der entwickelten Produktionslösungen zur Verfügung.

Adressat kleine und mittelständische Unternehmen

„H2GO richtet sich auch insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, die die gesamte Wertschöpfungskette der Brennstoffzellen-Produktion abbilden und bis hin zur Anwendung in der Lastenmobilität schließen. Dabei geht es um fertigungstechnische Kompetenzen, wir sprechen aber auch ausdrücklich den erforderlichen Maschinen- und Anlagenbau an“, so Prof. Welf-Guntram Drossel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IWU.

Das Verkehrsministerium fördert H2GO mit rund 80 Mio. Euro aus den Mitteln des Zukunftsfonds Automobilindustrie bis Ende 2025. Koordiniert wird die Förderung von der NOW GmbH und die Umsetzung erfolgt durch den Projektträger Jülich.

2022 09 14 Fraunhofer Foerdermittelbescheid

Copyright: Fraunhofer / Stefan Zeitz

Übergabe des Förderbescheids über rund 80 Mio. Euro von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing an Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

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