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ubitricity

Die an der hessischen Bergstraße gelegene Stadt Bensheim wird Modellkommune für den Aufbau einer wirtschaftlichen, intelligenten und mobilen Ladeinfrastruktur - inklusive Abrechnung.

Im Rahmen eines Pilotprojekts zum nachhaltigen kommunalen Infrastrukturaufbau sollen dort bis Ende des Jahres 50 Ladepunkte installiert werden. Projektpartner sind der Technologiekonzern TE Connectivity, der Energiedienstleister GGEW AG und das Startup ubitricity. V.a. für die städtischen Unternehmen sollen Voraussetzungen geschaffen werden, um verstärkt Elektroautos als Firmenwagen einzusetzen - mobile Zähler sollen den Aufwand bei der Abrechnung minimieren.

"Ich freue mich sehr, dass die Stadt Bensheim in diesem Bereich Wegbereiter für die gesamte Region ist. Die öffentliche Hand muss hinter der konsequenten Verbreitung der Elektromobilität stehen, damit die regionale Förderung von E-Mobilität beispielsweise auch zum Schutz der Umwelt ermöglicht wird", erklärt der Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter.

Der zuständige Dezernent Adil Oyan fügt hinzu: "Künftig wird die Stadtverwaltung selbst Elektro-Autos im Einsatz haben und gleichzeitig praktische Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln."

Innovative Technologien zur Reduzierung der Ladeinfrastruktur-Kosten

 

Die breite Verfügbarkeit von Stromtankstellen spielt eine wesentliche Rolle für den Durchbruch der Elektromobilität - eine kostengünstige Lösung soll im Pilotprojekt untersucht werden: intelligente, mobile Stromzähler. Diese können bspw. bereits im Elektroauto verbaut sein – oder direkt im Ladekabel. Dann genügen spezielle Steckdosen, die fast überall ohne große laufende Kosten installiert werden können – berühmtes Beispiel (und Steckenpferd von ubitricity) sind die allerorts aufgestellten Straßenlaternen. Die mobilen Stromzähler sollen es zudem ermöglichen, dass die Autofahrer ihren Stromanbieter und Tarif selbst bestimmen.

Hergestellt werden das intelligente Ladekabel sowie die Ladedose vom Bensheimer Unternehmen TE Connectivity. "Von Beginn an haben wir uns auf die Entwicklung von Komponenten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge konzentriert. Durch den Einsatz unserer passenden Hardware in Kombination mit dem Mobile Metering System von ubitricity ist es möglich, ein flächendeckendes und kostengünstiges Netz an Ladepunkten aufzubauen. Wir sind überzeugt, mit unseren intelligenten Lösungen im Bereich Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zu dieser technologischen Zeitwende im Automobilbau zu leisten", so Eric Küppers, President Global Automotive, TE Connectivity.

Wird das Ladekabel angeschlossen, kommuniziert der Zähler im intelligenten Ladekabel über eine drahtlose Internetverbindung und autorisiert den Ladevorgang. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, wird die "getankte" Strommenge automatisch an ubitricity weitergeleitet, wo die Daten aufbereitet werden und schließlich an die GGEW AG oder einen anderen Stromanbieter übersandt werden.

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