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SLAM

Das "Schnellladenetz für Achsen und Metropolen" – kurz SLAM – erklimmt die nächste Elektromobilitätsstufe:

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt 8,7 Millionen Euro geförderte Forschungskonsortium (VW, BMW, Daimler, Porsche, Deutscher Genossenschaftsverlag, EnBW, RWTH Aachen, Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement - Gesamtbudget des Projekts: 12,9 Millionen Euro) hat beschlossen, "die Dimension von SLAM auszuweiten und die entsprechenden Zuschussbedingungen mit sofortiger Wirkung anzupassen", wie es in der entsprechenden Erklärung heißt.

Konkret ist der Aufbau von 150 kW Schnellladestationen nach dem CCS-Gleichstromstandard (Combined Charging System) an wichtigen Verkehrsachsen und -knotenpunkten geplant – was der dreifachen Leistung aktueller DC-Schnelllader entspricht und deutlich kürzere Ladezeiten für Elektroautos zur Folge haben wird. Die am SLAM-Projekt beteiligten Universitäten übernehmen mit Standort-Potenzialprüfungen die Definition der Verkehrsknotenpunkte ("Hot Spots"). Bereits bestehende 50 kW Schnelllader sollen "problemlos und kosteneffizient" aufgerüstet werden können.

Zudem unterstützt der Projektfonds des Bundeswirtschaftsministeriums die Installation von 50 kW Stromtankstellen mit bis zu 50 Prozent sowie die Vorbereitung für 150 kW Schnellladestationen mit bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten.

Transeuropäische Elektromobilität als Ziel

 

Dieser kräftige Schub soll die Grundlage für eine transeuropäische Elektromobilität bilden. Die ersten Hochleistungs-Schnellladestationen sollen in zwei Jahren in Betrieb gehen – wissenschaftlich begleitet und zudem als Erprobungsmodell für die beteiligten Autobauer. Bei positivem Verlauf und entsprechender Nachfrage sollen die  150 kW Schnellladestationen rasch in die Serienproduktion übergehen können.

Im Rahmen des SLAM-Projekts entwickeln die Automobil- und Ladesäulenhersteller auch ein standardisiertes Testgerät ("Golden Test Device"), um Neuentwicklungen schnell und kostengünstig auf Systemkonformität überprüfen zu können. Zudem werden auch die Auswirkungen des Hochleistungs-Schnellladens auf das Stromnetz sowie die daraus resultierenden Anforderungen an Stromnetze der Zukunft hinsichtlich des Energie- und Lastmanagements erforscht.

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