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Das Ionity-Schnellladenetz soll Fernreisen mit Elektroautos komfortabler gestalten.
IONITY

Das Ionity-Schnellladenetz soll Fernreisen mit Elektroautos komfortabler gestalten.

Im Herbst 2017 wurde Ionity als Joint Venture der Autohersteller BMW, Daimler, Ford und Volkswagen mit den Marken Audi und Porsche gegründet. Zum Start hatte Ionity erklärt, bis 2020 rund 400 Schnellladestationen aufstellen zu wollen – und obwohl das Zwischenziel von 80 Stationen bis Ende 2018 nicht erreicht wurde, erklärte Ionity-Chef Michael Hajesch nun: "Wir werden nächstes Jahr fertig."

Aktuell seien europaweit 63 Ionity-Stationen in Betrieb, zahlreiche im Bau. Das Unternehmen lege jetzt einen Zahn zu, allein in den kommenden 30 Tagen sollen die Bauarbeiten für 20 bis 30 weitere Stationen beginnen. Zudem seien für 95 Prozent der geplanten 400 Stationen alle nötigen Verträge geregelt, so Hajesch. Die 400 Ionity-Stationen sollen entlang von Autobahnen in 23 europäischen Ländern entstehen, jeweils mit 6 CCS-Ladepunkten mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW ausgestattet sein und im Abstand von höchstens 120 Kilometern errichtet werden.

Ionity schmiedet Zukunftspläne

Die unterschiedlichen Regeln, Genehmigungsverfahren und Standortbedingungen in den einzelnen Ländern, die nicht beeinflussbar seien, würden den Aufbau der Schnellladeinfrastruktur erschweren, so der Ionity-Chef. Intern werde gerade an den Zielen nach 2020 gearbeitet – denkbar sei sowohl eine Expansion über Europa hinaus als auch der Aufbau einer Ladeinfrastruktur in Städten.

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