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Immer mehr Anbieter bringen eichrechtskonforme Lade-Lösungen auf den Markt.
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Immer mehr Anbieter bringen eichrechtskonforme Lade-Lösungen auf den Markt.

Unübersichtliche Tarifmodelle und intransparente Abrechnung von Ladevorgängen sind für viele Elektromobilisten ein enormes  Ärgernis. Eichrechtskonforme Lösungen sollen Klarheit in den Tarifdschungel bringen und kilowattstundengenaue Abrechnungsvorgänge ermöglichen. Mittlerweile bieten immer mehr Hersteller solche Lösungen an.

Das Münchener Lade-Startup Wirelane hat für sein Light & Charge Ladesystem die Baumusterprüfung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) erhalten und ist ab sofort eichrechtskonform. Technische Grundlage dafür ist der eichsrechtskonforme Charge Controller CC612 des hessischen Herstellers Bender, den Wirelane in seinen Ladesäulen verbaut. Den Energiezähler für das System liefert die Firma EMH zu. Er soll die Zählerwerte kryptografisch übertragen. Die dazugehörige Transparenz-Software wurde im Rahmen der S.A.F.E.-Initiative entwickelt, an der Bender, Wirelane und andere Hersteller, Betreiber und IT-Anbieter für Ladeinfrastruktur beteiligt sind.

Software soll für Transparenz sorgen

Nutzer von Ladestationen sollen über die Software bequem von zuhause aus die Korrektheit der erfassten Werte überprüfen können. Die Idee dahinter: Nach dem Erhalt ihrer Rechnung können Elektromobilisten die digital signierten Messwerte herunterladen. Das Programm stellt dann fest, ob diese Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel der Ladestation übereinstimmt. Entwickelt wurde die Software vom österreichischen Startup has-to-be und Benders Berliner Tochter ebee.

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