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Seit Anfang des Jahres wurden rund 3.900 öffentliche Ladepunkte neu installiert.
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Seit Anfang des Jahres wurden rund 3.900 öffentliche Ladepunkte neu installiert.

27.730 öffentliche Ladepunkte weist das Ladesäulenregister des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) derzeit in Deutschland aus, davon 14 Prozent Schnellader. Ende letzten Jahres waren es noch 23.840 Ladepunkte.

3.890 Ladepunkte sind demnach von Anfang Januar bis Ende April neu installiert worden, ein Zuwachs von 16 Prozent – trotz der Corona-Krise, die auch die Ladesäulenbetreiber vor große Herausforderungen stelle, wie der BDEW betont.

„Drei Viertel der Ladepunkte werden von Unternehmen der Energiewirtschaft bereitgestellt. Sie treiben nicht nur den Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran, sondern stellen auch leistungsfähige Netze, zunehmend erneuerbaren Strom und umfangreiche Serviceleistungen bereit. Damit ist klar: Der Aufschwung der Elektromobilität kann nur mit uns funktionieren. Die Energiewirtschaft ist ein zentraler Akteur, damit die Verkehrswende gelingt“, sagt BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae.

Aus Sicht von Andrea sei es wichtig, dass die Europäische Union an den beschlossenen CO2-Flottengrenzwerten festhält. Die in Deutschland gewährten Kaufprämien müsse sich zudem weiterhin daran orientieren, dass sie Anreize für den Umstieg auf klimaschonende Fahrzeuge setzen.

"Ladepunkte reichen für 440.000 E-Fahrzeuge" 

Die rund 27.700 öffentlichen Ladepunkte reichen laut den Berechnungen des BDEWs um etwa 440.000 elektrisch betriebene Fahrzeuge mit Strom zu versorgen. Aktuell sind in Deutschland rund 280.000 E-Autos und Plug-in-Hybride gemeldet. Die bundesweite Abdeckung sei somit sehr gut – insbesondere vor dem Hintergrund, dass 85 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden.

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