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E.ON will zunächst Schnelllader mit 150 oder 300 kW von Alpitronic einsetzen. Künftig soll aber auch der neue 400 kW-Lader der Italiener zum Einsatz kommen.
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E.ON will zunächst Schnelllader mit 150 oder 300 kW von Alpitronic einsetzen. Künftig soll aber auch der neue 400 kW-Lader der Italiener zum Einsatz kommen.

E.ON will in den kommenden Jahren europaweit in tausende neue Schnellladepunkte investieren. Für den Bau von 2.000 dieser Ladestationen bis Ende 2024 hat sich das Energieunternehmen nun mit Alpitronic zusammengetan. 

„Elektromobilität ist ein wesentlicher Faktor, um die Energiewende voranzubringen und CO2-Emissionen zu sparen. Damit zukünftig noch mehr Menschen auf elektrisches Fahren umsteigen, muss das Laden so schnell und komfortabel wie möglich funktionieren. Bei E.ON setzen wir deshalb auf den entschlossenen Ausbau der Infrastruktur in ganz Europa sowie auf neue und innovative Technologien für smartes Laden“, sagt Patrick Lammers, Vorstand für das Kundenlösungsgeschäft bei E.ON.

Geplant ist sowohl der Ausbau bestehender Standorte als auch der Bau komplett neuer Stationen für öffentliches Laden und für Geschäftskunden von Eon. Verwendet werden Schnellladesäulen von Alpitronic mit Leistungen zwischen 150 und 300 kW.

Auch der neue High Power Charger HYC400 mit Leistungen von bis zu 400 kW und der HYC50, das laut E.ON erste an der Wand montierbare 50-kW-Ladegerät, sollen Kunden künftig zur Verfügung stehen. Der gesteigerte Wirkungsgrad von 97 Prozent reduziere die Energieverluste bei der neuen Generation auf etwa die Hälfte, so der Energiekonzern.

Plug&Charge und Projekte zum smarten Laden in Planung

Darüber hinaus wollen E.On und Alpitronic nach eigenen Angaben das Kundenerlebnis an der Ladesäule weiter verbessern. Im Mittelpunkt stehe dabei die technische Optimierung der Interaktion zwischen Fahrzeug, Schnellladesäule und Abrechnungssystem sowie Plug&Charge.

Um den Betrieb weiter zu optimieren und die Netze zu entlasten, sollen auch Lösungen für smartes Laden vorangetrieben werden – so wollen die Unternehmen etwa die Potenziale von intelligentem Lastmanagement in Verbindung mit zeitvariablen Stromtarifen untersuchen.

Erste Pilot-Standorte für Lkw-Hochleistungslader bis 2024

Auch bei der Einführung von Ladelösungen für schwere Nutzfahrzeuge, zum Beispiel für künftiges Megawatt-Laden, wollen E.ON und Alpitronic künftig zusammenarbeiten. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen erste Pilot-Standorte mit Schnellladeinfrastruktur für Lkw an mehreren europäischen Standorten entstehen.

Bis 2026 will Eon insgesamt rund 5000 neue, eigene Schnellladepunkte errichten. Kunden des Angebots E.ON Drive können nach Angaben des Energieversorgers aktuell an rund 160.000 öffentlichen Punkten in Deutschland und anderen europäischen Ländern laden.

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