Elektromobilität: Meldungen zur Ladeinfrastruktur
Porsche macht sich fit für die elektromobile Zukunft. Wie der Sportwagenhersteller mitteilte, verfügt der sogenannte Porsche Charging Service rund 9 Monate nach seinem Start bereits über mehr als 49.000 Ladepunkte in 12 europäischen Ländern. Via App und Navigation können die Kunden nach passenden Ladestationen suchen und die Abrechnung über zentral hinterlegte Zahlungsdaten erledigen, wodurch die Anmeldung bei den verschiedenen Betreibern entfällt.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) hat neue Zahlen aus seinem bundesweiten Ladesäulenregister bekannt gegeben und ausgewertet. Die Stadt mit den meisten öffentlichen Ladepunkten ist weiterhin Hamburg (834 Ladepunkte).
Ein Konsortium aus Politik, Wirtschaft und Forschung um das Ladestartup Ubitricity – will in Berlin bis zu 1.600 neue Ladepunkte installieren. 1.000 dieser Ladepunkte sollen ab diesem Jahr an Laternen im öffentlichen Raum entstehen, 600 im privaten Bereich.
Induktives, also kabelloses Laden gilt als wichtiger Fortschritt für das bequeme Tanken von Elektroautos. Nun präsentieren die koreanischen Autobauer Hyundai und Kia, wie sie sich das automatisierte Laden der Zukunft vorstellen.
Der Energieversorger E.ON verkündet die Gründung eines neuen Joint Ventures mit dem dänischen E-Mobility-Dienstleister Clever. Ziel des Unternehmens ist es, den Infrastrukturaufbau für ultraschnelles Laden in weiten Teilen Skandinaviens voranzutreiben.
Volkswagen will den Ausbau der Infrastruktur für E-Autos mit mobilen Schnellladesäulen vorantreiben. Als Aufstellungsorte kommen etwa öffentliche Parkplätze, Großveranstaltungen oder Firmengelände in Frage.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW veröffentlicht zum Jahresende neue Zahlen aus seinem Ladesäulenregister: Es erfasst derzeit mehr als 16.000 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte – zwölf Prozent davon sind Schnelllader.
Die am Forschungsprojekt „FastCharge“ beteiligten Unternehmen haben ihre jüngsten Fortschritte auf dem Gebiet der Schnellladetechnologie für Elektroautos vorgestellt und im bayerischen-schwäbischen Jettingen-Scheppach den Prototypen einer Ladestation mit einer Leistung von bis zu 450 kW eingeweiht.
Die Deutsche Telekom kooperiert mit dem Elektromobilitätsspezialisten Hubject und wird zum eMobility-Anbieter. Ab Mitte Dezember können Elektroauto-Fahrer von der Telekom einen bundesweit einheitlichen und flächendeckenden Ladetarif erhalten. Die Telekom verwendet dafür das eRoaming-Netzwerk intercharge von Hubject.
Das Ladenetzwerk ChargePoint, welches für sich beansprucht, das weltweit führende Ladenetz für Elektroautos zu betreiben, hat jüngst erneut eine erfolgreiche Finanzierungsrunde absolviert und sich Investitionen in Höhe von 240 Millionen US-Dollar gesichert. Das ist die erfolgreichste Investitionsrunde in der Geschichte des Unternehmens.