Elektromobilität: Meldungen zur Ladeinfrastruktur
Ab heute können private Investoren, Städte und Gemeinden wieder Anträge auf Förderung für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stellen. In seinem 3. Förderaufruf zur Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten.
"LINOx BW" ist kein neues Betriebssystem, sondern eine Initiative zur Luftreinhaltung aus Baden-Württemberg, die in dieser Woche gestartet ist. In dem Verbundprojekt haben sich unter Federführung des Städtetags Baden-Württemberg die 16 der 24 Kommunen des Bundeslandes zusammengeschlossen, in denen die Grenzwerte für Stickoxide (NOx) überschritten werden.
Opel macht nach eigenen Aussagen sein Entwicklungszentrum am Stammsitz Rüsselsheim zum "Reallabor für Elektromobilität": gemeinsam mit der Universität Kassel und den beiden Ladeinfrastruktur-Spezialisten FLAVIA IT und PLUG’n CHARGE wird Opel dort am Stromnetz der Zukunft forschen.
Nach einigen Verzögerungen hat die Telekom nun wie angekündigt begonnen, die ersten grauen Verteilerkästen aus ihrer Telekommunikations-Infrastruktur mit Ladestationen für Elektroautos auszurüsten. In Bonn und Darmstadt wurden gestern die ersten dieser öffentlichen Stromtankstellen in Betrieb genommen.
Der chinesische Automobilhersteller Great Wall Motor (GWM) wird neuer Gesellschafter im Joint Venture H2 MOBILITY Deutschland. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding wurde gestern unterzeichnet. H2 MOBILITY Deutschland hat sich dem Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffinfrastruktur zur Versorgung von Brennstoffzellenfahrzeugen in Deutschland verschrieben.
Die Integration von Elektroautos ins Stromnetz ist einen Schritt weiter: Nach Angaben der Projektpartner The Mobility House, ENERVIE, Amprion und Nissan wurde zum ersten Mal ein Elektroauto in einer Vehicle-to-Grid (V2G) Anwendung offiziell wie ein Kraftwerk für den deutschen Energiemarkt zugelassen.
Gestern hat das Energieberatungsunternehmen Aurora Energy Research eine vom Anbieter von Energiemanagement-Lösungen Eaton in Auftrag gegebene Studie zur Elektrifizierung des Verkehrssektors bis 2040 im Bereich Gewerbe und Industrie veröffentlicht. Die Analysten sehen darin einen enormen Anstieg des Bedarfs an Ladestationen an Gewerbe- und Industriestandorten in Deutschland den kommenden Jahren.
Erst vor wenigen Tagen hat das Berliner Startup Greenpack sein erstes Netz aus Akkuwechselstationen in Berlin im Rahmen eines Pilotprojektes feierlich eröffnet. Der Logistik-Konzern Hermes verkündet nun, offiziell als einer der ersten Nutzer das System nutzen zu wollen.
Eine entsprechende Vereinbarung wurde von beiden Unternehmen bereits unterzeichnet.
Die Renault Gruppe hat mit europäischen Energieunternehmen neue Kooperationen geschlossen, um nach eigenen Angaben den Ausbau intelligenter Stromnetze und der Elektromobilität zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit mit EDF, Total und ENEL soll laut Renault die europaweite Ladeinfrastruktur verbessern, Ladeprozesse vereinfachen und die Elektromobilität erschwinglicher machen.
Das Berliner Unternehmen Hubject vergrößert die Zahl der an seine Plattform angebunden Ladepunkte erheblich und vermeldet eine Kooperation mit dem chinesischen Anbieter Star Charge China. Beide Unternehmen unterzeichneten hierzu eine entsprechende Vereinbarung.