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Lilaminze/Public Domain, via pixabay.com

Gestern hat die Stadt München ihr millionenschweres Maßnahmenpaket verabschiedet, mit dem sie die Elektromobilität fördern und mit Kaufzuschüssen gezielt mehr gewerblich genutzte Elektroautos und andere Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen will (eMobilitätOnline berichtete).

Zwischen 2.500 und 4.000 Euro Kaufzuschuss können nun Handwerksbetriebe und Taxiunternehmer beim Kauf eines neuen Elektroautos bzw. Elektrolieferwagens in Anspruch nehmen. Zudem soll die Ladeinfrastruktur kräftig ausgebaut werden. Die schwarz-rote Stadtregierung stellt bei positivem Verlauf des Förderprogramms "Nachjustierungen" in Aussicht.

Neben Kritik aus der Opposition, insbesondere der FDP, gab es auch verhaltene Einwände von unerwarteter Seite: So begrüßte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Georg Schlagbauer, zwar grundsätzlich die Fördermaßnahmen und sprach von einem "längst fälligen Startschuss zur Unterstützung der E-Mobilität". Schlagbauer kritisierte das verabschiedete Programm aber als nicht weitreichend genug:

"Wir brauchen aber weitere Anreize. Dazu gehört z.B. ein auf fünf Jahre befristeter, kostenloser Handwerkerparkausweis für alle Parklizenz-Gebiete. Auch bei der Ladestationen-Infrastruktur bedarf es weiterer Verbesserungen. Die von der MVG geplanten zusätzlichen Säulen reichen nicht aus. Und wenn die Förderung der gewerblich genutzten Fahrzeuge gut angenommen wird, sollte man auch über Zuschüsse für private Nutzer nachdenken, ohne dass daraus eine Dauersubventionierung wird."

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