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Gewerblich genutzte Elektroauto-Flotten müssen noch auf die Sonder-Afa warten – wenn sie überhaupt kommt. Hier im Bild die Übergabe von 20 VW e-up! an niedersächsische Partnerhochschulen für Carsharing
Volkswagen

Gewerblich genutzte Elektroauto-Flotten müssen noch auf die Sonder-Afa warten – wenn sie überhaupt kommt. Hier im Bild die Übergabe von 20 VW e-up! an niedersächsische Partnerhochschulen für Carsharing

Die in der vergangenen Woche abgehaltene Elektromobilitätskonferenz konnte die an sie gerichteten Erwartungen nicht erfüllen und führte zu zahlreichen enttäuschten Kommentaren.

Wie der Spiegel berichtete, wollte Bundeskanzlerin Merkel offenbar auf der Elektromobilitätskonferenz ein 200 Millionen Euro schweres Förderprogramm verkünden, das die im Vorfeld viel diskutierten Sonderabschreibungen für gewerblich genutzte Elektroautos (sog. Sonder-Afa) zum Gegenstand hat – und wurde damit vom Chef der Unionsfraktion Volker Kauder gestoppt, der sein Veto eingelegt haben soll.

Wie das Nachrichtenmagazin ausführt, halte Kauder die millionenschweren Subventionen für die "gut verdienende Automobilindustrie für schwer vermittelbar" – was nicht ganz von der Hand zu weisen ist, allerdings wären die Adressaten der Sonder-Afa v.a. Unternehmen gewesen, die dadurch mehr Elektroautos hätten anschaffen können.

Kauder soll bemängelt haben, dass es so gut wie keine Elektroautos gebe, die sich als Dienstwagen eigneten. In der Unionsfraktion gilt diese Fördermaßnahme nun angeblich als gescheitert. Volker Kauder steht zudem im Ruf, Elektromobilitäts-Skeptiker zu sein.

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