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Der Karlsruher Oberbürgermeister und AGFK-Vorstandsvorsitzende Michael Obert fordert die Berücksichtigung von Elektrolastenrädern im Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität.
obs/Stadt Karlsruhe/ AGFK-BW

Der Karlsruher Oberbürgermeister und AGFK-Vorstandsvorsitzende Michael Obert fordert die Berücksichtigung von Elektrolastenrädern im Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität.

Die Elektroauto-Kaufprämie soll den Kauf von bis zu 300.000 E-Autos fördern und dadurch die Elektromobilität in Deutschland einen entscheidenden Schritt weiter bringen. Allerdings: Wenn es wirklich um Umweltschutz gehe, reiche es nicht, den Antrieb auszutauschen, sondern es müssen Alternativen zum Individualverkehr und Transport mittels PKW geschaffen werden.

Dies ist (nicht nur) die Meinung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) e. V., die nun einen offenen Brief an Verkehrsminister Alexander Dobrindt geschrieben hat, den Sie hier einsehen können. "Nicht nur Elektroautos, auch der Erwerb von bis zu 300.000 Pedelec-Lastenfahrrädern und Pedelecs soll mit 1.000 Euro pro Rad gefördert werden", erklärt der AGFK-BW-Vorsitzende und Karlsruher Bürgermeister Michael Obert.

Die Hälfte aller Transporte kann auf Lastenräder verlagert werden

 

Lastenräder mit Elektroantrieb und Pedelecs seien eine Lösung für zahlreiche Verkehrsprobleme, v.a. in den überlasteten Innenstädten, so Obert. Alleine in Stuttgart soll jeder Autofahrer 2015 durchschnittlich 73 Stunden im Stau gestanden haben – nicht zuletzt bedingt durch den innerstädtischen Lieferverkehr.

Obert verweist auf eine EU-Studie, nach der 51 Prozent aller motorisierten Transporte in europäischen Städten auch mit Lastenrädern erledigt werden könnten. Pedelecs und Elektro-Lastenräder seien nicht nur lokal emissionsfrei unterwegs, sie benötigten auch deutlich weniger Stellfläche als PKW und Transporter.

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