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Volkswagen

Offenbar ist es Kanzlerin Merkel gelungen, bei Chinas Führung eine Abschwächung der angekündigten Elektroauto-Quote für Autohersteller zu erreichen – die Pläne hatten bei der deutschen und europäischen Automobilindustrie für Entsetzen gesorgt. Bereits ab kommendem Jahr hätten VW und Co 8 Prozent Elektroautos und Plug-ins verkaufen müssen, ab 2019 dann 10 Prozent und ein Jahr später 12 Prozent – kaum machbar für die deutschen Hersteller.

So müsste bspw. Volkswagen, um der ursprünglich geplanten Regelung zu entsprechen, bereits im nächsten Jahr rund 60.000 Elektrofahrzeuge verkaufen, derzeit setzt VW in China allerdings nur wenige hundert E-Fahrzeuge im Jahr ab. Nun scheint die chinesische Regierung bereit, den Forderungen aus Deutschland entgegen zu kommen – eine Entwarnung ist das noch nicht, aber womöglich ein wertvoller zeitlicher Aufschub.

Elektroauto-Quote: Offenbar soll ein flexibleres Modell umgesetzt werden

Den vom Handelsblatt recherchierten Informationen zufolge, soll die Quotenregelung nun um ein Jahr verschoben werden. Zudem soll es die Möglichkeit geben, einen anfangs niedrigeren Elektroauto-Absatz mit einem späteren höheren gegenzurechnen. Deutsche Regierungsvertreter befänden sich derzeit in einem konstruktiven Dialog mit der chinesischen Regierung, ließ sich Regierungssprecher Steffen Seibert zitieren.

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