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Jochen Flasbarth
Stephan Röhl  | [CC BY-SA 2.0] |  via flickr.com

Jochen Flasbarth

Da die bisherigen Anreize und Förderungen nicht in erhofftem Maße Früchte tragen, soll es nach dem Willen einiger Politiker nun eine Quote für Elektroautos richten. Während die Förderungen sich v.a. an die Bürger richten, nähme eine Quote die Industrie in die Verantwortung. Aktuell mehren sich die Anzeichen, dass die E-Quote eine reale Option der EU-Kommission ist.

Medienberichten zufolge geht das deutsche Umweltministerium davon aus, dass die EU-Kommission bereits im Herbst einen Entwurf zur Einführung einer verbindlichen Quote für Elektroautos bzw. emissionsfreie Fahrzeuge präsentiert, die gleichermaßen für Hersteller wie Importeure gelten soll. Über die Höhe der Quote wurde sich nicht geäußert – darüber werde man noch sprechen, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth in Berlin.

Keine Absatzprobleme befürchtet

Das Umweltministerium geht nicht davon aus, dass eine E-Quote zu Absatzproblemen führen werde, da die Preise für Elektroautos in den nächsten Jahren spürbar sinken werden, erklärte Flasbarth. Der Staat werde jedenfalls der Industrie dabei finanziell nicht unter die Arme greifen, die Ausgestaltung der Preise und der Produktpalette sei Aufgabe der Hersteller, so der Umwelt-Staatssekretär.

Kürzlich hatte auch SPD-Kanzlerkandidat Schulz eine EU-weite E-Quote gefordert. Eine aktuelle Meinungsumfrage zeigte allerdings, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung diesem Vorhaben noch skeptisch gegenübersteht.

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