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In Norwegen sind Elektroautos von der Zahlungspflicht für Straße, Tunnel und Fähren ausgenommen.
By Quevaal (Own Work)  |  [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

In Norwegen sind Elektroautos von der Zahlungspflicht für Straße, Tunnel und Fähren ausgenommen.

2017 war in 52,2 Prozent der norwegischen Neuwagenzulassungen ein elektrischer oder teilelektrischer Antrieb verbaut. Das teilt der Informationsbeirat für den Straßenverkehr mit. Das skandinavische Land ist damit weltweiter Spitzenreiter beim Umstieg aufs Elektroauto.

Hybridfahrzeuge machten 31,3 Prozent der Neuzulassungen im Jahr 2017 aus, vollelektrische Fahrzeuge lagen bei 20,9 Prozent. Im Jahr 2016 betrugen die entsprechenden Werte 24,5 und 15,7 Prozent. Es ergibt sich also ein Anstieg der neuzugelassenen Stromer um zwölf Prozent.

„Niemand kommt auch nur in die Nähe“, so OFV-Chef Oeyvind Solberg Thorsen in Bezug auf den gesunkenen Anteil der Verbrenner. „Zum ersten Mal haben wir einen Anteil der fossilen Kraftstoffe von unter 50 Prozent.“

Für 2018 erwartet Thorsen einen weiteren Anstieg der neuzugelassenen Elektroautos auf 25 Prozent in Norwegen, das im Verhältnis zur Einwohnerzahl auch über die höchste Ladesäulendichte Europas (https://www.emobilitaetonline.de/news/ladeinfrastruktur/3751-ladeinfrastruktur-in-europa-norwegen-und-niederlande-haben-die-nase-vorn) verfügt.

Massive staatliche Förderung der Elektromobilität

Ursächlich für Norwegens Spitzenreiterrolle ist sicherlich die starke politische Förderung der emissionsarmen Fahrzeuge durch die Regierung: Als Fahrer eines elektrisch betriebenen Neuwagens ist man von den Kfz-Steuern größtenteils befreit und kann Tunnel, Straßen und Fähren, die ansonsten kostenpflichtig sind, genauso umsonst nutzen wie zahlreiche Parkplätze.

Die Anzahl der im Jahr 2017 für Norwegens Straßen registrierten Pkw-Neuzulassungen liegt laut N-TV bei 158.650. Das entspricht etwa der Hälfte der monatlich in Deutschland registrierten Autos.

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