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Nach dem Willen der Großen Koalition sollen in Zukunft verstärkt Strecken für elektrisch betriebene Loks und Züge gebaut werden.
pixabay / hpgruesen

Nach dem Willen der Großen Koalition sollen in Zukunft verstärkt Strecken für elektrisch betriebene Loks und Züge gebaut werden.

Dieses Ziel will die Große Koalition mit einer Förderinitiative erreichen – es entspräche etwa 3.000 Kilometern mehr als derzeit. Bisher sind rund 60 Prozent der Bahnstrecken in Deutschland elektrifiziert.

Derzeit bemüht sich Rheinland-Pfalz verstärkt um die Elektrifizierung seines Netzes. Denn wer in Rheinland-Pfalz Bahn fährt, ist noch überwiegend auf Strecken mit Diesel-Loks unterwegs. Rund 42 Prozent des rheinland-pfälzischen Netzes sind nach Angaben des Bündnisses Allianz pro Schiene elektrifiziert – das sind nach jüngsten Zahlen 841 von 1982 Kilometern. Die rheinland-pfälzische Landesregierung will sich für eine Elektrifizierung einsetzen, sobald der Bund sein Förderprogramm umsetzt.

Die Allianz Pro Schiene – ein Bündnis aus Autoclubs, Umwelt- und Fahrgastverbänden, Gewerkschaften, Hochschulen und Berufsorganisationen – sieht mehr Vorteile in elektrifizierten Strecken. „Diesel-Loks sind nicht so umweltfreundlich wie Elektro-Loks“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. E-Loks seien außerdem leistungsfähiger und könnten schneller beschleunigen als Dieseltriebzüge.

Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat nach Informationen der DPA bereits Pläne, welche Strecken profitieren könnten: die Eifelstrecke Köln-Trier, die Alsenz-Strecke Bingen-Hochspeyer, Strecken in der Südpfalz wie Neustadt/Weinstraße-Wörth, die Lahntalstrecke Koblenz-Gießen (Hessen) und auf der Nahestrecke der Lückenschluss Gau-Algesheim-Neubrücke.

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