0
0
0
s2sdefault

Bewertung: 0 / 5

 
In den USA wird mit den Strafzahlungen von VW die Elektromobilität vorangetrieben.
Volkswagen

In den USA wird mit den Strafzahlungen von VW die Elektromobilität vorangetrieben.

Volkswagen finanziert unfreiwillig den Ausbau der Elektromobilität in den USA. Mit einem Teil der Milliardenstrafen, zu der der deutsche Autobauer infolge des Abgasskandals in den Vereinigten Staaten verdonnert wurde, sollen nun Elektrofahrzeuge und Stromtankstellen angeschafft werden.

Konkret geht es aktuell um 2,9 Milliarden US-Dollar, die aus den VW-Strafzahlungen in einen Umweltfonds geflossen sind. Aus diesem Fonds sollen die US-Bundesstaaten zwischen 8 und 423 Millionen US-Dollar erhalten, um den Umstieg auf umweltfreundliche Technologien im Verkehrssektor zu finanzieren. Medienberichten zufolge haben viele Bundesstaaten bereits Konzepte für die Mittelverwendung vorgelegt.

Elektrisches Schulbusprogramm

In Kalifornien bspw., das als bevölkerungsreichster Staat mit 423 Millionen US-Dollar das meiste Geld erhält, sollen u.a. Fahrzeuge im Industrie- und Güterverkehr nachgerüstet werden. Der kleine, im Nordosten der USA gelegene Bundesstaat Vermont will mit dem Geld elektrische Schulbusse anschaffen. Die Milliarden aus dem Umweltfonds sind nicht das einzige Geld, welches VW aufbringen muss: Insgesamt muss der Volkswagen Konzern in den USA rund 20 Milliarden US-Dollar an Strafzahlungen und Entschädigungen zahlen.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

09.04.2017 - 21:35

Donald Trump räumt auf: Der Präsident der Vereinigten Staaten veranlasst weitere erhebliche Budgeteinsparungen für die Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, kurz EPA). Wie aus einem Dokument der Washington Post hervorgeht, will die US-Regierung jegliche finanzielle Förderung zu Tests von Emissionswerten und Zertifizierungen von Kraftstoffen einstellen. Bis zu 48 Mio. Dollar (umgerechnet ca. 45,3 Mio. Euro) könnten so eingespart werden.

16.03.2018 - 09:49

Das bayerische Unternehmen Metz mecatech entwickelt unter neuer Führung nun auch E-Mobile: Bereits im März kommt der Metz moover, bei dem es sich nach eigenen Angaben um das kompakteste und leichteste E-Zweirad aus Deutschland handeln soll, auf den Markt. Der faltbare E-Roller ist rechtlich ein Pedelec und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

06.04.2018 - 09:19

Folgenreiche Elektromobilität: Auf der Hauptversammlung hat Daimler-Chef Dieter Zetsche auf die bevorstehenden Auswirkungen der Milliardeninvestitionen seines Konzerns in die Elektromobilität verwiesen. Mehr Elektroautos seien gut für die CO2-Bilanz, aber nicht so gut für die Konzern-Bilanz, so Zetsche. 

0
0
0
s2sdefault

Premiumanbieter der Woche

2017 05 STSC Logo 350x250

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!

Datenschutz