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Über den Bosporus sollen künftig auch Elektroautos aus heimischer Produktion fahren...
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Über den Bosporus sollen künftig auch Elektroautos aus heimischer Produktion fahren...

Der EU-Nachbarstaat Türkei will die Zukunftstechnologie Elektromobilität nicht nur anderen Ländern überlassen, sondern künftig eine eigene, gewichtige Rolle spielen. Wie die türkische Tageszeitung Sabah berichtet, konkretisiert sich das Vorhaben in der Türkei, eine neue Automarke zu gründen. Schon vor rund einem Jahr wurde bekannt, dass es Pläne gebe, Elektroautos zu entwickeln: Damals initiierte die Türkische Anstalt für Wissenschaftliche und Technologische Forschung (TÜBITAK) ein neues Projekt, das die Produktion eines türkischen Elektroautos zum Ziel hat.

Seitdem seien rund 20 Vorschläge eingegangen, von denen nun 10 detaillierter geprüft werden, wie die Zeitung schreibt. Die eingereichten Vorschläge stammen von Universitäten sowie privaten und staatlichen Industrieunternehmen. In den nächsten Tagen soll offiziell bekannt gegeben werden, für welches Konzept man sich entscheide, erklärte der türkische Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie, Fikri Isik. Das Projekt, das den Zuschlag erhält, wird vom Staat mit 100 Millionen Türkische Lira unterstützt werden (knapp 33 Millionen Euro). Neben der Entwicklung eines Elektroautos wolle man sich vor allem auch auf Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb konzentrieren, so der Minister.

Warum Elektroautos? Bei Fahrzeugen mit konventionellen Verbrennungsmotoren sei der Markt bereits gesättigt und hart umkämpft. Aber mit Blick auf die Zukunft der Automobilbranche gebe es für die Türkei die Chance, Fuß zu fassen und eigene Akzente zu setzen. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es bereits den Versuch, eine eigene Automarke zu entwickeln. Unter dem Label ”Devrim“ wurden zwei Prototypen gebaut, allerdings wurde dieses Vorhaben von der damaligen Regierung nicht weiter verfolgt. Solch einen Fehler wolle man nicht noch einmal begehen, erklärte der Minister.

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