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Kia

Die Öffentlichkeitsoffensive für das erste weltweit vermarktete Elektroauto von Kia ist in vollem Gange, auch wenn deutsche Interessenten wohl noch bis zum Herbst warten müssen, bis der Soul EV hierzulande auf den Markt kommt. Vor ein paar Wochen gab der Automobilkonzern bekannt, dass sein E-Car das weltweit erste Bio-Gütesiegel in der Automobilbranche erhalten hat. Kurz vor der Europapremiere des Elektro-Soul auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16. März) präsentiert Kia nun Details zu der nach eigenen Angaben zukunftsweisenden Batterie des mit einem 81,4 kW starken Elektromotor ausgestatteten Elektrofahrzeugs.

So verfügt der Soul EV nicht über eine "Standard"-Lithium-Ionen-Batterie, sondern über einen modernen Lithium-Ionen-Polymer-Akku (LiPoly), der über einen Zeitraum von 3 Jahren gemeinsam mit dem koreanischen Zulieferer SK Innovation entwickelt wurde und nun von jenem produziert wird. Während die Zellen einer Lithium-Ionen-Batterie metallummantelt sind, verfügen die Zellen einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie über einen Mantel aus sog. Pouch-Folie. Laut Kia zeichnen sich Lithium-Ionen-Polymer-Batterien gegenüber Lithium-Ionen-Batterien durch verschiedene Vorteile aus, wie z.B. einer höheren Effizienz durch die vereinfachte Zellstruktur, niedrigeren Kosten und einer höheren Fertigungsfreundlichkeit sowie aufgrund der besseren Wärmeleitfähigkeit und der Innendruckkontrolle einer hohen Sicherheit und Zuverlässigkeit.

 

Batterieheizung soll Reichweitenverlust durch Kälte minimieren

 

Der 27 kWh-Akku des Kia Soul EV soll über eine hohe Energiedichte von 200 Wh/kg verfügen und dem Elektroauto eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern ermöglichen. 8 Module sollen die insgesamt 192 Zellen der Batterie beherbergen. Damit jede Zelle stets optimal temperiert wird, ist die Batterie mit einem thermischen Kontrollsystem ausgestattet. Eine Batterieheizung soll dafür sorgen, dass unabhängig von der Außentemperatur die maximale Akkuleistung abrufbar ist. Während das Elektroauto noch mit dem Stromnetz verbunden ist, wärmt die Akkuheizung bei niedrigen Temperaturen die Batterie vor der Fahrt auf.

Durch den geringen elektrischen Innenwiderstand der Zellen, das thermische Kontrollsystem und die exakte Berechnung des Ladezustands soll die Batterie über eine verbesserte Ladeleistung verfügen: An einem 230-Volt-Wechselstrom-Anschluss mit 6,6 Kilowatt lässt sich der Akku laut des Soul EV laut Kia in höchstens 5 Stunden wieder aufladen. An einer Schnellladestation mit 100 Kilowatt Gleichstrom brauche es nur 25 Minuten für eine 80-prozentige Aufladung, an einer 50-Kilowatt-Station nur 33 Minuten.

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