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Die 12 m lange Diesel- Hybridbusvariante des Volvo 7900 im Einsatz bei der ÖPNV-Betreibergesellschaft AAR bus+bahn in Aarau (Schweiz)
Volvo Bus Corporation

Die 12 m lange Diesel- Hybridbusvariante des Volvo 7900 im Einsatz bei der ÖPNV-Betreibergesellschaft AAR bus+bahn in Aarau (Schweiz)

Die Elektrifizierung des ÖPNV schreitet voran – viele Busse stammen dabei von der Volvo Bus Corporation. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde im zweiten Quartal 2015 die Absatzmarke von 2.000 Hybridbussen überschritten, die Volvo seit der Markteinführung 2010 in mittlerweile rund 20 Länder verkauft hat.

Größter Einzelmarkt für die Volvo Hybridbusse ist Großbritannien, aber auch in Deutschland, Schweden, Kolumbien, Brasilien und der Schweiz konnten schon große Stückzahlen abgesetzt werden. Als neue Märkte für die Volvo-Hybridbusse sind Dänemark, Ungarn und Polen hinzugekommen.

Bei dem meistverkauften Hybridbus handelt es sich um den zweiachsigen 12-m-Solobus. Der erst im vergangenen Jahr eingeführte Volvo 7900 Electric Hybrid ist ebenfalls in der Volvo-Statistik erfasst, fährt aber bisher nur in Hamburg, Stockholm und Göteborg.

"Mit diesem anhaltenden Erfolg bauen wir unsere weltweite Führungsposition im Segment der Hybridbusse weiter aus. Großstädte in aller Welt betrachten heute den elektrifizierten Busverkehr als kosteneffizienten Weg zur Reduzierung von Problemen, die durch schlechte Luftqualität und Verkehrslärm verursacht werden. Unsere Lösung macht die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Busverkehr attraktiver und nützt der Umwelt, ohne dass die Notwendigkeit großer Investitionen in eine neue Infrastruktur besteht“, so der Präsident und CEO der Volvo Bus Corporation Håkan Agnevall.

 

Der 12 m lange Elektro-Hybridbus Volvo 7900 Electric Hybrid an der Ladestation des Volvo-Elektrobus-Kooperationspartners Siemens  in Stockholm (Schweden). - Bild: Volvo

Die ersten reinen Volvo-Elektrobusse fahren ab Sommer

 

Die Volvo Bus Corporation hat aktuell 3 Hybridbusse im Programm: den zweiachsigen Diesel-Hybridbus, den dreiachsigen Hybrid-Gelenkbus sowie den Elektro-Hybridbus Volvo 7900 Electric Hybrid. Zudem sind britische Doppeldeckerbusse und BRT-Zubringerbusse in Südamerika und anderen Märkten mit Fahrgestellen mit dem Hybridbus-Antriebsstrang von Volvo ausgestattet.

 

Die 18 m lange Diesel-Hybrid- Gelenkbusvariante des Volvo 7900 im Einsatz bei der Hamburger Hochbahn AG in Hamburg. - Bild: Volvo

Im Juni 2015 wird ein neues Kapitel eröffnet: Dann nehmen die ersten vollelektrischen Volvo-Busse im schwedischen Göteborg ihren Linienbetrieb auf. Die Elektrobusse sind Teil des Gemeinschaftsprojekts ElectriCity, das an der Entwicklung neuer Lösungen zur Gestaltung des künftigen Personennahverkehrs arbeitet.

Håkan Agnevall erklärt: "Mit unserem umfassenden Angebot an elektrifizierten Bustypen und Bussystemen erfüllen wir ein breit gefächertes Spektrum von Kundenbedürfnissen. Nach unserer Einschätzung wird der städtische Personennahverkehr einen Mix aus Hybridbussen, Plug- in-Hybridbussen und vollelektrischen Bussen erfordern. Vollelektrische Busse sind in den Innenstadtzentren besonders geeignet, Elektro-Hybridbusse sind prädestiniert für etwas längere Strecken, und Hybridbusse eignen sich besonders gut für den Einsatz im Zubringerverkehr, mit dem beispielsweise Berufspendler in die Stadt gebracht werden.“

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