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Volvo Bus Corporation

Im Juni soll es soweit sein: Dann werden drei Prototypen des neuen, vollelektrischen Volvo-Busses im schwedischen Göteborg testweise in den regulären Linienbetrieb integriert – gemeinsam mit sieben Elektro-Hybridbussen des Herstellers werden die elektrifizierten Busse eine komplette Buslinie bedienen.

Schon vor der offiziellen Premiere wird der Volvo Elektrobus nun in Göteborg unter realen Verkehrsbedingungen getestet, um einige technische Feinabstimmungen sowie Fahrerschulungen durchzuführen, wie die Volvo Bus Corporation (VBC) mitteilt:

"Wir führen zurzeit die abschließenden Testläufe durch. Dadurch stellen wir sicher, dass eine einwandfreie Funktion aller Komponenten mit Beginn des regulären Linienverkehrs gewährleistet ist. Damit setzen wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein bei unseren Entwicklungsaktivitäten zur Darstellung neuer Lösungen für elektrifizierte Bussysteme. Der leise und völlig emissionsfreie Betrieb der Elektrobusse wird einen wichtigen Beitrag sowohl zur Verbesserung des städtischen Umfelds und der innerstädtischen Lebensbedingungen als auch zu einer verbesserten Klimabilanz durch verringerte Schadstoffemissionen leisten, während zugleich die Fahrgäste von einem angenehmeren Fahrtverlauf profitieren können“, so Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation.

Die neue Buslinie ist das Ergebnis des Gemeinschaftsunternehmens ElectriCity, das sich zum Ziel gesetzt hat, innovative Lösungen für den nachhaltigen Personennahverkehr der Zukunft zu entwickeln, öffentlich vorzustellen und zu bewerten. Der Energieverbrauch der Elektrobusse soll rund 80 Prozent unter dem Verbrauch vergleichbarer Diesel-Busse liegen. Präsentiert wird die Neuentwicklung zudem auf der ÖPNV-Busausstellung in Mailand Anfang Juni, die dem diesjährigen UITP-Kongress angeschlossen ist.

Volvo Elektrobus: Serienproduktion für 2017 geplant

 

Laut VBC standen bei Konstruktion und Design der neuen Elektrobusse die Wünsche und Forderungen der Fahrgäste im Mittelpunkt: "So ist beispielsweise der Ein- und Ausstieg durch eine extrabreite Türöffnung in der Mitte des Busses mit einer niedrigen Einstiegshöhe schnell und bequem möglich. Zudem ist dort eine besonders große Stehfläche mit einem niedrigen Boden und ebenem Bodenverlauf eingerichtet worden, um die Nutzung des Busses besonders für Senioren, Eltern mit Kinderwagen oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste mit Rollstühlen einfacher zu gestalten“, erklärt Håkan Agnevall.

Zur modernen Innenausstattung sollen auch frei nutzbare Steckdosen sowie ein bordeigenes WLAN-System gehören. Bis zu 86 Fahrgäste sollen in dem Elektrobus Platz finden, obwohl er mit 10,7 Metern rund einen Meter kürzer sei als konventionelle Linienbusse. Neu sei bspw. der mittig eingebaute Fahrersitz, was für mehr Beförderungskapazität sorge. Allerdings, so betont die VBC, handelt es sich bei diesem Elektrobus noch um ein Konzeptfahrzeug – die Serienproduktion für die vollelektrischen Volvo-Busse ist für das Jahr 2017 vorgesehen. Mit Hybridbussen ist das Unternehmen bereits erfolgreich, erst kürzlich wurde eine neue Absatzmarke geknackt (eMobilitätOnline berichtete).

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