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A.fiedler | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Die Linie 204 in Berlin sollte ein großes Vorzeigeprojekt im Öffentlichen Personennahverkehr der Hauptstadt werden: Mit 4 Elektrobussen von Solaris sollen die Fahrten vom Zoologischen Garten bis zum Südkreuz rein elektrisch bedient werden. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit 4,1 Millionen Euro.

Aber auch bei vielbeachteten Elektromobilitätsprojekten gibt es offensichtlich Anlaufschwierigkeiten: die BVG musste nun alle 4 E-Busse aus dem Verkehr ziehen. Grund: die Batterien gaben ständig Fehlermeldungen aus. Wie der Tagesspiegel berichtet, mussten zunächst 2 Elektrobusse wegen Akkuproblemen in die Werkstatt, nun wurde auch der Rest zur Überprüfung geschickt.

Wann die E-Busse wieder einsatzbereit sind, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Begonnen hat der Testbetrieb am 31. August dieses Jahres. Die BVG-Sprecherin nahm es gelassen: Man müsse bei jedem neuen Produkt mit Pannen rechnen, deswegen mache man ja auch einen Testbetrieb, erklärte Petra Reetz dem Tagesspiegel.

Auch in Braunschweig gibt es Probleme mit den E-Bussen

 

Reetz erklärte, dass es auch positive Ergebnisse vorzuweisen gebe. So gebe es bspw. keine Probleme mit der neuen induktiven Ladetechnologie von Bombardier. Probleme treten scheinbar auch in Braunschweig auf, wo sich ein ähnliches elektromobiles ÖPNV-Projekt in der Testphase befindet. Dort mussten offenbar alle Klimaanlagen der 4 eingesetzten Elektro-Gelenkbusse ausgetauscht werden.

In Mannheim dagegen, wo E-Busse eines anderen Herstellers eingesetzt werden, zeigen sich die Verantwortlichen offenbar zufrieden.

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