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Der MEGA e-City von Aixam
AC Studi05 | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Der MEGA e-City von Aixam

Wenn von Elektroautos die Rede ist, denkt man gleich an das Tesla Model S, den Nissan Leaf oder den BMW i3. Auch wenn diese Elektroautos auf den Straßen noch eine Randerscheinung darstellen, in den Medien sind sie sehr präsent. Aber die Konzentration auf Tesla, Nissan, BMW, VW und Co täuscht darüber hinweg, dass es auch jenseits der großen Hersteller einen Elektroauto-Markt gibt. Wir stellen hier mal ein paar eher unbekannte Emobile vor:

Aixam MEGA e-City

 

Der französische Leichtkraftfahrzeughersteller Aixam hat schon seit 2007 ein kleines Elektroauto im Programm (in der Anfangszeit exklusiv für London): den Aixam MEGA e-City. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 64 km/h darf der 4-Sitzer zwar auch gerade so auf die Autobahn, ist aber vornehmlich für den Stadtverkehr konzipiert, wofür die 60 bis 80 Kilometer Reichweite auch ausreichen dürften. Preis: rund 20.000 Euro.

eMK6

 

Bildquelle: Screenshot Website Hersteller mk6.eu

Der Moke war ein Kultauto, das auf dem alten Mini basierte – und das 2012 von einer französischen Firma als umgerüstetes Elektromobil mit 15 kW E-Motor wiederbelebt wurde. Bis zu 88 km/h bringt der eMK6 auf das Tacho und je nach Batteriepakte verfügt der Strandflitzer über eine Reichweite von 85 bis 120 Kilometern. Kostenpunkt: über 20.000 Euro.

Exagon Furtive e-GT

 

Bildquelle: http://www.flickr.com/people/67847534@N03/CC BY-SA 1.0, via Wikimedia Commons

Der französische Rennstall und Autobauer Exagon Engineering hat 2014 den Elektrosportwagen Furtive e-GT auf den Markt gebracht, u.a. in Zusammenarbeit mit Siemens. Er ist mit 2 E-Motoren, die eine Gesamtleistung von 402 PS bereitstellen, und einer 53 kWh-Li-Ionen-Batterie ausgestattet. In 3,5 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h, bei 250 km/h ist Schluss. Wer einen der 1.500 Furtive e-GT haben möchte, muss dafür mindestens 338.000 Euro auf den Tisch legen.

Stromos

 

Bildquelle: Ulrich Steinlechner/CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die 2009 gegründete Firma German E-Cars aus Kassel vertreibt seit 2010 mit dem Stromos einen vollwertigen Elektro-Kleinwagen, der auf dem Suzuki Splash bzw. Opel Agila basiert und mit teils eigens entwickelten Antriebskomponenten ausgestattet ist. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und einer Reichweite von rund 120 Kilometern In der Variante CityCarrier ist der Stromos von German E-Cars auch als Auch, wenn man von dem Unternehmen in der letzten Zeit nicht mehr so viel gehört hat, hat German E-Cars offensichtlich neben dem Stromos auch weiterhin den etwas größeren Cetos (basiert auf dem Opel Corsa) sowie den Elektrotransporter Plantos (basiert auf dem MB Sprinter) im Programm. Preis für den Stromos: zuletzt 33.333 Euro, aktuell evtl. abweichend.

E 500

 

Bildquelle: Reevolt GmbH

Der umgerüstete Elektro-Fiat (Fiat verkauft nur in den USA einen eigenen Elektro-500er) fährt nach der Übernahme der Karabag Elektroauto GmbH durch die Wemag-Tochter ReeVOLT GmbH nun unter dem Namen ReeVOLT E 500. Der 38 PS E-Motor beschleunigt das kleine Elektroauto auf maximal 105 km/h, die 11 kWh-Batterie sorgt für eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Kostenpunkt: 21.944 Euro.

Die Liste ließe sich fortführen, dies ist nur eine kleine Auswahl an E-Auto-Modellen. Hinzu kommen zahlreiche Umrüster, die v.a. Gebrauchtfahrzeuge mit einem Elektroantrieb ausstatten.

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