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Volkswagen

Vergangene Woche feierte der Konzept-Van VW BUDD-e auf der CES in Las Vegas Weltpremiere: Der Kompakt-Bulli mit Elektro-Antrieb bringt es auf eine Systemleistung von 317 PS und ermöglicht dank großem Batteriepaket über 500 Kilometer Reichweite.

Vor allem aber soll der BUDD-e aufzeigen, was jenseits der Fahrleistungen in einem vollvernetzten Fahrzeug der Zukunft möglich ist – und realisier- und bezahlbar, so Volkswagen. Denn der Elektro-Van ist ein rollendes Internetcafé mit Lounge-Charakter – Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich zur L-förmigen Rückbank drehen, in die zwei klassische Sitzplätze in Fahrtrichtung integriert sind. Zwar bietet der BUDD-e nur 4 Sitzplätze, dafür aber reichlich Bewegungsfreiheit (wozu auch die nach vorne verlagerte Heizungs- und Klimaanlage beiträgt) und ein interaktives Reiseerlebnis.

Die überall im Innenraum verbaute Infotainement-Technologie mit zentraler Schnittstelle für Smartphone-Apps soll das E-Auto nicht nur als vollvernetzten modernen Lebensraum öffnen, sondern auch den Zugriff auf das Zuhause (sofern man ein "Smart Home" hat) sowie Arbeitswelt ermöglichen. Zudem ist eine Drop Box – ein mobiles Postfach (siehe Bild) – integriert: So können aus dem Auto getätigte Bestellungen gleich an das Auto geliefert werden – mittels "Digital Key" des berechtigten Paketdienstes.

Smart: interaktives Human-Machine-Interface

 

Beim BUDD-e ersetzen digitale Außenspiegel, die von 2 Außenkameras versorgt werden, die gewohnten "analogen" Spiegel. Vorne – im Fußraum ist Holz verlegt - dominiert eine breite, freistehende Displayfläche, die mit einer intuitiven Bedienung punkten soll – inklusive Sprach-, Touch- und Gestensteuerung, die in vielen Fällen variabel gewählt werden kann. Ein weiterer Clou: Die Sprachsteuerung soll den jeweils sprechenden Fahrgast lokalisieren und entsprechend reagieren. Wenn ein Fahrgast im Fond bspw. sagt, es sei zu heiß, soll das System automatisch an der entsprechenden Stelle kühlen.

Hinter der kompletten Panelfläche liegt eine verschiebbare 3D-Navigationskarte, deren Grafik zur stilistischen Matrix eines interaktiven Human-Machine-Interface (HMI) werden soll, wie es Volkswagen ausdrückt. Die physisch voneinander getrennten Displays – das Active Info Display als Kombiinstrument vor dem Fahrer und die Head Unit - verschmelzen optisch und funktional miteinander. Schwerpunkte und Inhalte der Displays sind nach Bedarf konfigurierbar und können künftig untereinander getauscht werden. 

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