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Mit dem vollelektrischen Radlader 5055e tritt der Baumaschinenhersteller Kramer den Beweis an, dass Elektromobilität auch im Bausektor seine Vorteile ausspielen kann. Der kompakte E-Lader wurde nun mit dem „Maskinentreprenörens Teknikpris 2017“ in Schweden ausgezeichnet. Bereits im vergangenen Jahr hat der 5055e den bauma Innovationspreis 2016 erhalten.

Die Jury überzeugte, dass der Kramer 5055e keine Konzeptstudie darstellt, sondern ein funktionierender marktfähiger E-Radlader sei, der bereits ausgeliefert werde. Mit dem 5055e produziert Kramer den ersten vollelektrischen Radlader in der Größenklasse von 0,55 m³ in Serie. Dabei sollen Leistungsparameter, Geländegängigkeit und Bedienkomfort dem konventionellen Modell entsprechen. 

Einsatzdauer von bis zu 5 Stunden

 

Das Fahrzeug hat 2 Elektromotoren an Bord, jeweils einen für den geräuscharmen, lokal emissionsfreien Antrieb und die Arbeitshydraulik. Die Leistung werde je nach Einsatz des Radladers vom entsprechenden E-Motor abgefordert, was dazu beitrage, den Energieverbrauch möglichst gering zu halten. 

Ihre Energie erhält die E-Maschine aus Blei-Säure- oder Blei-Vlies-Akkus, die je nach Einsatzgebiet und Auslastung des E-Radladers für einen Arbeitseinsatz von bis zu 5 Stunden sorgen sollen. Die Ladedauer betrage je nach Batterieoption zwischen 6 und 8 Stunden, so Kramer.

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