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Paul Illgen

Während die Deutsche Post DHL medienwirksam mit Elektroautos vom Typ StreetScooter die Elektrifizierung ihrer Flotte vorantreibt, existieren im Schatten des Branchenprimus weitere weniger beachtete elektromobile Lösungen für Zusteller. Wie z.B. der Paxster und weitere Modelle aus dem Hause Öko-Flitzer.

Die Öko-Flitzer sind eine Marke der Medien Vertrieb Dresden GmbH, einem Tochterunternehmen der DDV Mediengruppe. Der Paxster wurde eigens für die Zustellung vom norwegischen Zulieferer Loyds Industri entwickelt und soll sich dank einer Reichweite von 40 bis zu 100 Kilometer gleichermaßen für die Zustellung im Innenstadtberich wie in ländlichen Regionen eignen. Das kleine, wendige Elektrofahrzeug mit 200 Kilogramm Zuladung und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h soll dank der türlosen Konstruktion in vielen Fällen ein Aussteigen des Fahrers an Briefkästen unnötig machen. 

Elektrofahrzeug mit Wintermodus

Daneben soll das Elektrofahrzeug Kostenvorteile bringen: Laut DDV Mediengruppe zeichnet sich der Paxster im Betrieb durch bis zu 81 Prozent geringere Verbrauchskosten und bis zu 12 Prozent geringere Lohnkosten aus. In Dresden und Umgebung sind bereits seit 3 Jahren 14 Paxter im täglichen Einsatz. Auch in Norwegen, Island und Neuseeland stellen einige Fahrer ihre Post mit dem Paxster zu.

In der kalten Jahreszeit muss der Paxter nicht in die Garage, sondern soll dank seiner Wintertauglichkeit auch dann seine Vorteile ausspielen können – angeblich verfügt das Elektromobil winters wie sommers über die gleiche Akku-Laufzeit. Es scheint, als belebt sich auch der Markt für Zustellungsfahrzeuge.

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