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Ein E-Smart in Miami.
Daimler

Ein E-Smart in Miami.

Der Modellwechsel im September 2017 in Nordamerika wird für Smart zum Beginn einer neuen Ära: Ab diesem Zeitpunkt werden die Verbrenner-Modelle aus dem Programm genommen und der Smart wird in den USA und Kanada nur noch als Elektroauto in den Varianten Fortwo und Fortwo Cabrio erhältlich sein, wie die FAZ berichtet.

Diese Neuerung kündigte Dietmar Exler, Chef von Mercedes-Benz USA, in einem Brief an die Händler an. Das Auslaufen der Verbrenner-Modelle in den USA dürfte neben strategischen Gründen auch ganz handfeste Gründe haben: sie verkaufen sich aktuell nicht besonders gut, u.a. wird der niedrige Benzinpreis dafür verantwortlich gemacht. 2016 wurden in den USA nur 6.211 Smart abgesetzt

Benziner bleibt in Deutschland im Programm

Bereits heute liegt der Elektroauto-Anteil unter den verkauften Smarts in den USA bei 25 Prozent, in Kanada gar bei 50 Prozent. Insgesamt hat Smart im vergangenen Jahr 144.000 Fahrzeuge weltweit ausgeliefert. Seitdem vor 10 Jahren der erste E-Smart vom Band lief wurden insgesamt aber nur 16.500 Fahrzeuge auf die Straßen gebracht.

Offenbar werden der Verkauf der Benziner nicht nur in Nordamerika gestoppt, denn auch in Norwegen sollen künftig nur noch E-Smarts verkauft werden. Für andere Länder gebe es angeblich keine ähnlichen Überlegungen, v.a. nicht für Deutschland, wo die Nachfrage nach Benzinmodellen hoch sei, so ein Unternehmenssprecher laut FAZ.

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