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E.ON Drive und die Papadopoulus Group wollen ab sofort gemeinsam Autohäuser im Bereich Ladeinfrastruktur beraten
Papadopoulus Group/E.ON

E.ON Drive und die Papadopoulus Group wollen ab sofort gemeinsam Autohäuser im Bereich Ladeinfrastruktur beraten

In den nächsten Monaten soll eine Vielzahl neuer E-Modelle auf den Markt kommen. Um Autohäuser dabei zu unterstützen auch technisch auf die neuen Produktpaletten der Hersteller vorbereitet zu sein, geht der Energieversorger nun eine strategische Partnerschaft mit der Papadopoulos Group ein, einem nach eigenen Angaben europäischen Marktführer für die Planung, Beratung und Umsetzung von Autohäusern.

Konkret ist die Kooperation mit der E.ON Drive vorgesehen, der Marke unter welcher der Essener Energiekonzern seine Aktivitäten mit weiteren regionalen Versorgern im Bereich Elektromobilität bündelt. Beide Unternehmen wollen ab sofort den Fahrzeughandel aufeinander abgestimmt zur Integration von Ladeinfrastruktur beraten:

„Zusammen bieten wir kompetente Beratung aus einer Hand, haben effiziente Lösungen mit hochwertiger Hardware im Portfolio und kümmern uns um alle nachgelagerten Punkte von der Installation bis hin zu Betrieb und Abrechnung“, so Christian Somborn, verantwortlich für E.ON Drive in Deutschland.

"Mindestens drei Ladepunkte pro Autohaus"

Zwar geben viele Hersteller Ihrem Händlernetzwerk bereits erste Hilfestellung, Empfehlungen und manchmal sogar konkrete Vorgaben bei der Einrichtung von Ladeinfrastruktur, E.ON und die Papadopoulos Group sehen aber trotzdem Bedarf für Autohäuser in Eigeninitiative vorzugehen:

„Wir gehen davon aus, dass jedes Autohaus in Zukunft mindestens drei Lademöglichkeiten für Elektroautos braucht“, so Jürgen Papadopoulos, Geschäftsführer der Papadopoulos Group. „Eine in der Werkstatt mit zugehörigem Hochvoltarbeitsplatz, eine im Showroom und eine in der Auslieferung beziehungsweise Auslieferungsvorbereitung“, führt Papadopoulos weiter aus.

Er ist überzeugt, dass dies nicht nur die gängigen Wallboxen, die viele Hersteller bereits selbst im Programm hätten, sondern vor allem auch Ladestationen mit mehreren Ladepunkten und Schnelllader erfordere.

„Ladeinfrastruktur, die öffentlich verfügbar ist, bietet ein attraktives Zusatzangebot für Kunden und Besucher“, ergänzt Christoph Somborn. „Das hat mit Sicherheit eine positive Auswirkung auf die Besuchsfrequenz des Autohauses.“

Vielzahl an Autohäusern bereits mit Ladesäule

Der Fahrzeughandel hat hier in den letzten Jahren durchaus bereits erste Selbstinitiative gezeigt: Einer Umfrage des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) Ende letzten Jahres ergab, dass bereits 47 Prozent der untersuchten Autohäuser Ladestationen für Elektroautos für Ihre Kunden installiert haben.

Nachholbedarf gab es bisher eher im Vertrieb: Eine im Jahr 2014 durchgeführte Studie der Unternehmensberatung Kienbaum konstatierte hier noch viel Verbesserungsbedarf, vor allem in der persönlichen Haltung zum Elektroantrieb und dem technischen Wissen der Verkäufer.

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