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E-Bus im Einsatz in München – bis 2030 soll der ÖPNV-Verkehr in den deutschen Großstädten durchelektrifiziert sein.
SWM/MVG

E-Bus im Einsatz in München – bis 2030 soll der ÖPNV-Verkehr in den deutschen Großstädten durchelektrifiziert sein.

Einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge ist in den fünf größten deutschen Städten – Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt – bis zum Jahr 2030 die Anschaffung von insgesamt rund 3.000 E-Bussen geplant.

Für die Umsetzung von Modellprojekten zum Klimaschutz in den Großstädten hat das Bundesumweltministerium im August diesen Jahres 125 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Zu den in diesem Rahmen anvisierten Maßnahmen gehört eine deutliche Senkung der Preise im Nahverkehr sowie ein Ausbau des entsprechenden Angebots. Zudem sollen die ÖPNV-Betriebshöfe umgebaut werden, damit sie über die für Elektrobusse notwendige Ladetechnik verfügen – ein weiterer „finanzieller Kraftakt“, so ein Sprecher der Münchener Verkehrsgesellschaft.

Zielmarke für die komplette Elektrifizierung des ÖPNV: das Jahr 2030

Bei der Hamburger Hochbahn, die etwa 1.000 Busse im Bestand hat, existieren bereits konkrete Zeitpläne für den Austausch der alten Diesel- gegen neue E-Busse: Ab 2020 wollen die Verkehrsbetriebe nur noch neue E-Busse anschaffen.

„Wenn alles glatt läuft, haben wir bis 2025 rund die Hälfte der Gesamtflotte ausgetauscht, 2030 dann komplett“, so ein Sprecher der Hochbahn.

In Berlin, München und Köln ist die komplette Elektrifizierung der Busflotte ebenfalls bis 2030 geplant, während die Frankfurter ÖPNV-Busflotte bis zu diesem Zeitpunkt je zur Hälfte aus Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeugen bestehen soll.

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