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Renault verlagert die Twizy-Produktion nach Südkorea, da das kleine Elektrofahrzeug in Asien mehr Abnehmer findet als in Europa.
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Renault verlagert die Twizy-Produktion nach Südkorea, da das kleine Elektrofahrzeug in Asien mehr Abnehmer findet als in Europa.

Die Produktion des kleinen Elektroflitzers Renault Twizy wird Medienberichten zufolge aus Spanien nach Südkorea verlegt. Bereits im kommenden Jahr soll die Fertigung im spanischen Valladolid beendet und voraussichtlich im März im südkoreanischen Busan aufgenommen werden. Bisher mussten die Fahrzeuge für den südkoreanischen Markt importiert werden.

Die Entscheidung sei auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass rund 60 Prozent der Twizys in Asien abgesetzt werden. Durch die Produktionsverlegung soll der Vertrieb effizienter werden und die Busan-Fabrik in der Fertigung von Elektrofahrzeugen gestärkt werden.

Jahresproduktion von 5.000 Fahrzeugen anvisiert

Renault Samsung will jährlich 5.000 Twizy in Busan vom Band laufen lassen, die im Vergleich zu den europäischen Varianten übrigens über eine bessere Ausstattung verfügen sollen. In Deutschland bewegt sich der jährliche Twizy-Absatz im dreistelligen Bereich, was nicht zuletzt an den fehlenden Fördermöglichkeiten für kleine Elektrofahrzeuge liegt – rechtlich ist der nur 2,3 Meter lange und 1,2 Meter breite Renault Twizy nicht als Pkw, sondern als Quad eingestuft. Zudem ist es mancherorts gar nicht einfach, einen Twizy zu erwerben.

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