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28 neue Stationen hat Cambio in den letzten zwei Jahren in Bremen eröffnet.
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28 neue Stationen hat Cambio in den letzten zwei Jahren in Bremen eröffnet.

CarSharing-Anbieter Cambio hat die 100. Carsharing-Station in Bremen eingerichtet. Damit hat Cambio sein lokales Angebotsnetz innerhalb der letzten zwei Jahre um rund ein Drittel ausgebaut. In einigen Stadtteilen verkürzte sich die Entfernung der Nutzer zum Auto, in anderen wurden erste Stationen eröffnet – etwa in Kattenturm, Blockdiek sowie Mitte-Nord in Bremerhaven.

„Die Wege zum Auto müssen kurz, die Bedienung einfach und die Verfügbarkeit zum gewünschten Zeitpunkt gut sein, damit CarSharing als vollwertige Alternative zum eigenen Auto wahrgenommen wird. Wenn diese drei Aspekte erfüllt sind, sind unsere Kundenzufrieden“, erklärt Kerstin Homrighausen, Geschäftsführerin der cambio StadtAuto Bremen.

Ein Viertel der neuen Stationen entstand im Rahmen von Maßnahmen der Stadt Bremen zur Reduzierung des ruhenden Verkehrs und zur Stärkung des Umweltverbunds. Hierfür wurden sieben neue „mobil.punkte“ im öffentlichen Straßenraum ausgewiesen. Auf das öffentliche Ausschreibungsverfahren für den Betrieb dieser Stationen hatte sich cambio erfolgreich
beworben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist unter anderem, dass der Anbieter jährlich durch eine Kundenumfrage nachweist, wie viele private Pkw jedes geteilte Auto ersetzt.

Stationsbasiertes Carsharing kann Städte stärker entlasten

Ob CarSharing dazu beiträgt, die Anzahl autofreier Haushalte zu steigern, hängt laut einer aktuellen Studie des Bundesverbandes für Carsharing davon ab, wie es organisiert ist. Bei den Nutzern stationsbasierter Angebote sinkt der ohnehin bereits niedrige Pkw-Bestand von 42 Prozent auf rund ein Drittel. Bei Nutzern von Free-Floating-Angeboten stieg der Pkw-Bestand sogar von 82 auf 95 Prozent. Den Autoren der Studie zufolge spreche Free-Floating-Carsharing tendenziell autoaffinere Nutzer an. Zudem sei es nicht optimal für Großeinkäufe oder die Fahrt ins Grüne geeignet, so Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverband Carsharing:

„Viele Nutzer setzen diese Variante daher nur für innerstädtische Kurzfahrten ein, etwa für abendliche Restaurantbesuche. Parallel halten diese Nutzer dann für andere Fahrtzwecke eher am eigenen Auto fest.“

Anders ist die Situation bei den Nutzern, die Free-Floating und stationsbasiertes Carsharing kombinieren. Bei ihnen sank der Pkw-Bestand im Jahr nach der Anmeldung um 10 Prozent. Rund 68 Prozent leben nun in autofreien Haushalten.

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