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180.000 Fahrgäste haben iokis elektrische Ridesharing-Fahrzeuge seit Juli 2018 transportiert.
DB

180.000 Fahrgäste haben iokis elektrische Ridesharing-Fahrzeuge seit Juli 2018 transportiert.

Bahn-Tocher ioki und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) bauen ihren Mitte 2018 gestarteten Ridesharing-Dienst in Hamburg weiter aus. Das bisher in den Stadtteilen Lurup und Osdorf verfügbare Angebot wird ab Herbst diesen Jahres auch in Billbrook seinen Betrieb aufnehmen.

„VHH und ioki haben in Lurup und Osdorf gezeigt, dass sie innovative und flexible Mobilitätsformen innerhalb des öffentlichen Personennahverkehrs schnell und erfolgreich umsetzen können", zeigt sich VHH Geschäftsführer Toralf Müller mit der bisherigen Entwicklung zufrieden.

Mit den inzwischen 20 eingesetzten E-Taxis des Typs TX5 wurden bislang bereits 130.000 Fahrten durchgeführt. Dabei sitzen der Bahn zufolge durchschnittlich 1,74 Personen pro Fahrt in einem ioki Shuttle. Ein privater Pkw werde dagegen durchschnittlich von 1,47 Personen pro Fahrt genutzt.

„Unser Plan, den Nahverkehr zu stärken, geht auf: Die Hälfte unserer Fahrgäste lässt sich zu größeren ÖPNV-Haltestellen bringen“, sagt Michael Barillère-Scholz, Geschäftsführer von ioki.

In Billbrook will ioki vor allem Berufspendler aus den 1000 dort ansässigen Betriebe dazu motivieren, das eigene Auto stehen zu lassen und die erste und letzte Meile zum bestehenden ÖPNV mit dem Shuttle zurückzulegen.

Algorithmen stiften Fahrgemeinschaften

Wie bei Volkswagens Ridesharing-Dienst Moia, der im April in Hamburg starten soll, werden Fahrgäste mit ähnlichen Routen mit Hilfe eines Algorithmus automatisch zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam befördert. Anders als Moia ist der ioki-Shuttle Hamburg dabei aber vollständig in das Tarifsystem des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) integriert. Um diese Integration weiter zu stärken, sollen den Kunden beim Aussteigen bald auch die nächsten ÖPNV-Verbindungen in der App angezeigt werden.

Allerdings wird der Service schon bald etwas teurer: Wie die Bahn mitteilte, wird ab dem 2. April für jede gebuchte Fahrt ein Aufpreis zum HVV-Ticket in Höhe von einem Euro pro Person berechnet. Vielfahrer können eine Wochenkarte für fünf Euro, eine Monatskarte für 20 Euro bzw. im Abonnement für monatlich 15 Euro sowie eine Jahreskarte für 180 Euro erwerben.

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