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Die Vespa Elletrica landete im Test auf dem zweiten Platz.
Piaggio

Die Vespa Elletrica landete im Test auf dem zweiten Platz.

Der ADAC hat sieben Elektroroller der Führerscheinklasse AM (maximale Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, Führerschein ab 16 Jahren) zu Preisen zwischen 2.299 und 6.390 auf Alltagstauglichkeit, Ergonomie, Antrieb und Fahreigenschaften getestet. Das Ergebnis: Keiner der Testkandidaten konnte voll überzeugen.

Zwei Modelle schnitten mit "gut" ab, vier erreichten ein "befriedigend" und eines ein "ausreichend". Testgewinner ist die "Schwalbe" des Münchner Herstellers Govecs (Note 2,3), dicht gefolgt von der in Italien gefertigten Piaggio Vespa Elettrica (Note 2,4). Sie überzeugten die Tester unter anderem in puncto Fahrkomfort, Antrieb und Ladegeschwindigkeit. Mit Preisen von mehr als 5.000 Euro sind die beiden Modelle aber auch sehr teuer und durch ihre fest verbauten Akkus nicht für jeden Stadtbewohner geeignet.

NIU mit solider Reichweite, Kumpan schwächelt beim Licht

Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der aus China stammende NIU N1S (Note 3,1). Der Roller ist für weniger als 3.000 Euro zu haben und punktet mit der besten Konnektivität (unter anderem USB-Anschluss und App für Smartphone) und einer soliden Reichweite. Bei den Bremsen und der Ladedauer enttäuschte er allerdings.

2019 06 27 ADAC Test Elektroroller Ladedauer

Auf dem letzten Platz landete der aus Remagen stammende Kumpan 1954 Ri (Note 4,1). Trotz seines guten Fahrwerks, der besten Ergonomie und einer auch für große Personen bequemen Sitzposition erwies er sich im Test als nicht alltagstauglich. Die schlechten Scheinwerfer machen Fahrten in der Dunkelheit gefährlich und führten zur Abwertung des Rollers. Laut ADAC hat der Hersteller versprochen, hier nachzubessern.

Tipps für den E-Rollerkauf

Wo kann ich laden und wie viele Kilometer will ich am Tag zurücklegen? - das sind laut ADAC die zentralen Fragen, die man sich vor dem Kauf eines Elektro-Rollers stellen sollte. Sämtliche Roller sind für Stadtfahrten ausgelegt, für Überlandtouren oder die Fahrt ins Grüne sind sie nur bei entsprechender Akkuausstattung geeignet. Bis auf Vespa und NIU sind alle Kandidaten mit unterschiedlichen Batteriekapazitäten erhältlich, die Reichweiten variieren damit zwischen gut 30 und knapp 100 Kilometern. Bei fünf der sieben getesteten Modelle lässt sich der Akku herausnehmen und zuhause laden – praktisch für alle, die den E-Roller nicht draußen an der Steckdose laden können.

2019 06 27 ADAC Test Elektroroller

Die kompletten Testergebnisse finden Sie hier.

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