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Porsche Taycan bei der Erprobung in Südafrika.
Porsche AG

Porsche Taycan bei der Erprobung in Südafrika.

Im Zusammenhang mit der bald startenden Produktion des Elektromodells Taycan spricht Porsche von der größten Qualifizierungsoffensive der Unternehmensgeschichte. Die 1.500 Mitarbeiter aus der Taycan-Produktion sollen maßgeschneiderte Schulungen erhalten, die bis zu sechs Monaten dauern können.

Porsche schafft 1.500 zusätzliche Stellen rund um den Taycan, wobei knapp 1.000 neue Mitarbeiter laut Porsche bereits an Bord sind und 500 weitere in den kommenden Monaten noch folgen sollen. Nicht alle neuen Mitarbeiter werden direkt in der Taycan-Produktion eingesetzt, wo auch erfahrene Kräfte zum Einsatz kommen werde. Gesucht werden laut Porsche vor allem Facharbeiter mit einer technischen Berufsausbildung, bspw. Instandhalter mit Schwerpunkt Elektronik. Mehr als 32.000 Bewerbungen von intern und extern sind nach Angaben des Sportwagenherstellers eingegangen.

Elektroautos verändern die Produktion

Die Bewerber wurden und werden laut Andreas Haffner, Vorstand für Personal und Soziales der Porsche AG, auf der Grundlage von 45 unterschiedlichen Qualifizierungsplänen ausgewählt, die vor dem Hintergrund des Fertigungskonzepts für die im Taycan eingesetzten Funktionsgruppen entstanden sind. Da die Anforderungen je nach Funktionsgruppe laut Porsche sehr unterschiedlich sind, könne die Qualifizierung bei komplexeren Funktionsgruppen bis zu 6 Monate dauern. Insgesamt besteht das Qualifizierungsprogramm für den Porsche Taycan aus rund 350 Schulungsbausteinen. Dabei setzt Porsche auch auf digitale Lernplattformen.

„Mit der Elektromobilität ändern sich Abläufe und Tätigkeiten, auch bei uns prägen neue Technologien die tägliche Arbeit. Die Taycan-Produktion mit ihrer Flexi-Line ist eine der modernsten ihrer Art in der Automobilindustrie. Dabei verstehen wir die digital unterstützte Automatisierung der Produktion im Wesentlichen als Erleichterung körperlicher Arbeit. Bei Porsche steht der Mensch weiterhin im Mittelpunkt, denn erst die Kompetenz und handwerklichen Fähigkeiten unserer Kolleginnen und Kollegen machen die hohe Individualität unserer Fahrzeuge möglich. Viele Arbeitsplätze erfordern jetzt und in Zukunft neue Qualifikationen. Darauf bereiten wir uns gemeinsam mit intensiver Ausbildung und Weiterbildung vor. Der Taycan macht also nicht nur Porsche fit für die Zukunft, sondern auch die Belegschaft, die sich mit den neuen Aufgaben auch neue Qualifikationen aneignet“, erklärt Albrecht Reimold, Vorstand für Produktion und Logistik der Porsche AG.

Im September soll die Serienversion des E-Porsche enthüllt werden. Die Vorserienproduktion des Taycan ist bereits im Herbst 2018 angelaufen. Für das Elektroauto liegen laut Porsche schon mehr als 30.000 Vorbestellungen vor.

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